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Krefeld
Verbraucherzentrale beantwortet 10.000 Anfragen aus Krefeld

Krefeld. Eine Delegation des CDU-Kreisverbandes informiert sich an der Petersstraße über die Angebote der Beratungsstelle der Verbraucherzentrale NRW.

Die Beratungsstellen der Verbraucherzentrale in Nordrhein-Westfalen - darunter auch die Beratungsstelle Krefeld - sind jedes Jahr Anlaufstelle für rund eine Million Ratsuchende in Nordrhein-Westfalen: Persönliche Beratung, aktuelle Informationen und Ratgeber, sowie aktive Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen zählen zu den Dienstleistungen, auf die Bürger in "ihrer Verbraucherzentrale vor Ort" vertrauen. Eine kleine Delegation der Krefelder CDU-Ratsfraktion mit deren stellvertretenden Vorsitzenden Britta Oellers, Bürgermeisterin Karin Meincke und dem Verbraucherschutzbeauftragten Hans-Josef Ruhland informierte sich jetzt bei einem Besuch vor Ort über das Beratungsangebot und die Beratungstätigkeit der Beratungsstelle in Krefeld.

Die Krefelder Beratungsstellenleiterin Elisabeth Elsner berichtete ihren Besuchern über typische Fragestellungen der Verbraucher im Berichtsjahr: Klickfallen beim Onlineshopping als kostenträchtige Gefahr beim schnellen Einkauf im Netz; bleibende Belästigungen durch ungebetene Werbeanrufe - trotz gesetzlichem Verbot; Betrug mit mobilen Zahlungsmitteln: Über die Mobilfunkrechnung kassieren Drittanbieter mit; Tarifdickicht und Servicedefizite der Telekommunikationsbranche. Wie Leiterin Elisabeth Elsner bei dem Treffen mit der CDU-Politikerin in der Beratungsstelle an der Petersstraße 55 - 57 in Krefeld weiter berichtete, habe die Krefelder Beratungsstelle im vergangenen Jahr 9756 Anfragen von Ratsuchenden erhalten, davon 8776 in der Allgemeinen Verbraucherberatung und 980 in der Umweltberatung. Die Zahl der Veranstaltungskontakte bezifferte die Leiterin auf 1593 davon 1006 in der Umweltberatung.

Im Berichtszeitraum habe es auf die Startseite 9371 Internetzugriffe gegeben. Die häufigsten Verbraucherprobleme betrafen nach Angaben der Leiterin Finanzen (19 Prozent), Allgemeine Dienstleistungen (20 Prozent), Telefon und Internet (20 Prozent), Energie (13 Prozent) und Konsumgüter (11 Prozent).

Ratsfrau Britta Oellers lobte die Arbeit der Krefelder Verbraucherberatungsstelle: "Mit der Verbraucherberatungsstelle haben die Krefelder seit rund vier Jahrzehnten einen bewährten Ratgeber, Anwalt und Wegweiser auf ihrer Seite." Die Beratungsstelle sei ein unverzichtbarer Baustein im örtlichen Dienstleistungsangebot. Deshalb sei es auch sehr begrüßenswert und erfreulich, dass die Stadt Krefeld die Verbraucherberatung in Krefeld finanziell fördere und ideell unterstütze, stellte die CDU-Politikerin fest.

Quelle: RP
 
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