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Krefeld
Verkommene Gartenanlage im Uerdinger Westen soll verschwinden

Krefeld: Verkommene Gartenanlage im Uerdinger Westen soll verschwinden
So präsentiert sich - vom Lübecker Weg aus gesehen - der Zugang zu dem verwahrlosten ehemaligen Kleigartengelände. FOTO: Lothar Strücken
Krefeld. Auf dem Gelände der ehemaligen Kleingartenanlage und einer Gärtnerei, die aufgegeben werden soll, sind südlich des Lübecker Wegs zweigeschossige Doppelhäuser und Häusergruppen geplant. Von Jochen Lenzen

Seit vielen Jahren verkommt zwischen Flensburger Zeile, Lübecker- und Eutiner Straße im Uerdinger Westen eine ehemalige Kleingartenanlage, die sich auf einem Gelände der Deutschen Bahn (DB) befindet. Die Gärten sind völlig verwahrlost und die Lauben zerstört. Die Stadtverwaltung hat jetzt die Bezirksvertretung Uerdingen schriftlich über den Stand des Bebauungsplanverfahrens und die Planungen informiert.

Der Stadtrat hat bereits im Juli 2012 einen einleitenden Beschluss für den entsprechenden Bebauungsplan 736 gefasst. Dessen Ziele sind es, die rechtlichen Voraussetzungen für eine Wohnbebauung zu schaffen, die öffentliche Wegeverbindung zu sichern, eine Grünfläche festzusetzen, die Erschließung zu sichern und die Flächen der Kleingartenanlage sowie der anliegenden Gärtnerei, die aufgegeben werden soll, "einer geordneten städtebaulichen Entwicklung zuzuführen", wie es in dem Verwaltungsbericht heißt.

Die DB beabsichtigt, die Flächen der Kleingartenanlage an einen Bauträger zu verkaufen, und führt nach Auskunft der Stadtverwaltung entsprechende Gespräche. Vorgesehen sind dort maximal zweigeschossige Doppelhäuser und Hausgruppen, die über den Lübecker Weg erschlossen werden sollen. Nach einem Abstimmungsgespräch mit dem Fachbereich Stadtplanung soll der mögliche Bauträger zunächst Gespräche mit dem Gärtnereibetrieb führen und die städtebauliche Konzeption erarbeiten. Auf deren Grundlage wird das Planungsamt lauf Verwaltungsvorlage die Bereitschaft der Anwohner der Flensburger Zeile nochmals abfragen und den Bauträger darüber informieren, der die Konzeption entsprechend fortentwickeln soll. Die Bauabsichten der überwiegenden Anwohner der Flensburger Zeile in zweiter Reihe sollen dabei berücksichtigt werden.

Danach kann die Planung in den politischen Gremien beraten und die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit vorbereitet werden.

Quelle: RP
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