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Krefeld
Verwaltung: Ostwall-Umbau so beschlossen

Krefeld: Verwaltung: Ostwall-Umbau so beschlossen
FOTO: HHVISION
Krefeld. Nach aktuellen Aussagen der Politik zu angeblichen Planungsfehlern beim Umbau des Umsteigebereichs Ostwall insbesondere zur Barrierefreiheit weist die Stadtverwaltung jetzt darauf hin, dass die Politik die konkrete Planung entsprechende Vorlage der Verwaltung diskutiert und mehrheitlich beschlossen hat.

Darin heißt es unter anderem: "Zum Einstieg in die alten SWK-Straßenbahnen sowie die Stadtbahnen der Rheinbahn werden nach wie vor die fahrzeuginternen Stufen benötigt. Die lichtsignalgeregelten Fußgängerfurten werden nach neuesten Maßstäben barrierefrei mit einer Doppelquerung ausgestattet. Hierbei werden sowohl die Belange Gehbehinderter als auch die blinder und sehbehinderter Menschen berücksichtigt."

Die Verwaltung weist darauf hin, dass in Krefeld mit vier SWK-Straßenbahnlinien und einer Rheinbahnlinie zwei völlig unterschiedliche Fahrzeugsysteme in Spurbreite und Technik fahren. "Anders als im Düsseldorfer Stadtgebiet setze die Rheinbahn im Umlandverkehr ausschließlich hochflurige Fahrzeuge ein. Unterschiedliche Einstiegshöhen mit einer Differenz von rund 50 Zentimetern zwischen SWK-Straßenbahnen und den Bahnen der Rheinbahn lassen sich bautechnisch, betrieblich und gestalterisch an einem Bahnsteig nur äußerst schwer realisieren. Im Übrigen wäre dann der allgemeine Wunsch der Politik nach einer Gestaltung mit Platzcharakter am Ostwall nicht erfüllt worden."

Entsprechend sei frühzeitig klar, gewesen, dass der Haltestellenbau am Ostwall keine völlige Barrierefreiheit für alle bedeuten würde. "Für alle SWK-Fahrgäste ist der Zustieg dort zukünftig behinderten- und kinderwagengerecht. Bereits damals wurde auch thematisiert, dass ein barrierefreier Umstieg vom einen in das andere Fahrzeugsystem problemlos in Fischeln an der Haltestelle Grundend möglich ist."

Quelle: RP
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