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Krefeld
Volksbank in Hüls: Gute Zahlen, gute Laune

Krefeld. In der Vertreterversammlung der Volksbank Krefeld wurde den 180 Gästen am Dienstag neben den Geschäftszahlen aus 2014 noch ein Gast aus der Blumenstadt Straelen präsentiert. Ein "niederrheinisches Schmankerl" oder einfacher gesagt: Kabarettist Stefan Verhasselt. Der tauchte in sein drittes Programm genannt "Niederrhein 3.0" ein und lockerte die Stimmung gegen Ende der Veranstaltung noch einmal kräftig auf.

Nicht, dass die Stimmung schlecht gewesen wäre: Aufsichtsratsvorsitzender Michael Gehlen spricht von einem erneut erfolgreichen Jahr für die Volksbank Krefeld in einem nach wie vor schwierigen Umfeld für Banken. Woraus dieses "schwierige Umfeld" besteht, verdeutlicht Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverbandes:" Das politisch gewollte Niedrigzinsumfeld, die Markteingriffe der Politik zugunsten der Wettbewerber von Genossenschaftsbanken und eine überbordende Bürokratie - es sei geradezu anachronistisch, dass die "Regulatorik das Geschäftsmodell belaste, das für Solidität und Bodenhaftung steht", sagt er. Dennoch seien die wachsende Anzahl an Mitgliedern, hohe Immobilienkreditvolumen oder intensive Mittelstandsfinanzierung Belege dafür, mit welcher Konsequenz und Überzeugung die Volksbank Krefeld ihrem Förderauftrag weiterhin nachgehe, betont der Vorstandsvorsitzende der Bank, Klaus Geurden.

Ein Spiegelbild des Erfolgs mag auch der im Januar eröffnete Neubau sein - jetzt die Hauptstelle der Volksbank am Dionysiusplatz 23. So optimistisch, wie die Volksbank in das neue Geschäftsjahr gehen kann, so zukunftsweisend kommt Kabarettist Stefan Verhasselt auf die Bühne: mit Handy in der Hand und "postend, dass er nun da sei":

In einer guten halben Stunde spielte er Dialoge mit Geschichten aus dem Leben (und das in gemütlich Niederrhein-Dialekt) durch, bei denen selbst Männer noch etwas lernen konnten. So nämlich, dass es als neue Spezies den "globalen Weineinschenker" gibt, also deutlicher: den Weinkenner, der damit trumpft, wenn er sagt: "Das ist ein Unkomplizierter" (...Wein)". So bleibt er auch beim Kulinarischen, wenn er propagiert, man solle das niederrheinische Essen aufpeppen. Und das geht so. Heute steht ja immer noch auf der Speisekarte "Möhren untereinander" - geht gar nicht! Heute müsse es heißen: Frühgestampfte Kartöffelchen an fein gehobelten Möhrenstiftchen - man beachte die Endungen: das seien akustisch gleich 500 Kilokalorien weniger. Für die Gäste an diesem Abend dürfte das erhellend gewesen sein. Es gab nämlich ein köstliches Süppchen.

(tine)
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