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Krefeld
Vorbild Düsseldorf? - Bewegung in Debatte um barrierefreie Bahnsteige

Krefeld: Vorbild Düsseldorf? - Bewegung in Debatte um barrierefreie Bahnsteige
Die Haltestelle "Südpark" in Düsseldorf kombiniert Hoch- (links von der Bahn) und Niederflurbahnsteige (rechts von der Bahn). FOTO: Christian Kapteina
Krefeld. Die CDU will Bürger-Vorschläge prüfen lassen. Ein Hinweis erinnert an das Vorbild Düsseldorf: Dort gibt es kombinierte Hoch- und Niederflurbahnsteige. Von Jens Voss

Ist es doch möglich, behindertengerechte Hochbahnsteige für die Rheinbahn am Hauptbahnhof und am Ostwall einzurichten? In die Debatte um diese Frage kommt Bewegung. Die CDU will die Anregungen des Krefelder Bürgers Sebastian Sothen prüfen lassen.

Das Problem: Behinderte Fahrgäste, insbesondere Rollstuhlfahrer der Linie U 76, die von der Düsseldorfer Rheinbahn zwischen der Landeshauptstadt und Krefeld betrieben wird, können am Ostwall nicht ohne Hilfe anderer Fahrgäste ein- und aussteigen. Es sind dort nur Bahnsteige für die Niederflurbahnen der Stadtwerke geplant, nicht aber für die Hochbahnen der K-Bahn.

Sothen glaubt nun, es gebe "genug Möglichkeiten", um Hochbahnsteigsteige in der City unterzubringen. Mögliche Standorte seien "rechts und links der zukünftigen Abstellgleise vor Primark" oder vor dem Cinemaxx. An der Rheinstraße müssten lediglich einige Bäume weichen. Am Hauptbahnhof müsste man die Hochbahnsteige "einfach rechts und links an die Stelle der heutigen" setzen und die Mitte niederflurig für die Linie 44 pflastern.

Eine Lösung nach Düsseldorfer Vorbild wird von einem unserer Leser auf RP Online ins Gespräch gebracht: Er verweist auf die Haltestelle "Südpark" in Düsseldorf. Dort gebe es einen mittleren Hochbahnsteig für die Stadtbahnen sowie rechts und links daneben Niederflurbahnsteige für die Niederflurstraßenbahnen der Rheinbahn. Die CDU will solche Modelle prüfen lassen.

Wie der Vorsitzende der Arbeitsgruppe "Bau, Planung, Stadtentwicklung, Wohnen, Demografie und Mobilität" der CDU-Fraktion, Ratsherr Jürgen Wettingfeld, mitteilt, habe seine Fraktion die Stadtverwaltung gebeten, die Möglichkeiten zur Schaffung von Hochbahnsteigen an der Rheinstraße und am Hauptbahnhof zu prüfen, durch die ein barrierefreier Zu- und Ausstieg für Kunden der Rheinbahn geschaffen werden könnte.

Quelle: RP
 
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