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Krefeld
Wegen der Flüchtlingskinder - Stadt plant zusätzliche Kita

Krefeld. Nach derzeitigem Stand suchen in Krefeld in Bezug auf die städtischen Kitas noch 62 Kinder unter drei und 57 Kinder über drei Jahren einen Platz in einer Kita. Dies teilte die Stadt auf Anfrage unserer Redaktion mit. "Demgegenüber stehen allerdings noch 20 freie Plätze in der Tagespflege, zehn freie U3-Plätze und 50 freie Ü3-Plätze in städtischen Kitas", heißt es weiter. Am angespanntesten seien die Situationen in Mitte, Süd und West. Zusätzlich wird eine weitere, bisher noch nicht berücksichtigte Kindertageseinrichtung aufgrund von steigenden Geburtenraten und Zuzügen von Flüchtlingen erforderlich sein.

Der Ausbau der Kita-Landschaft in Krefeld schreitet voran. In diesem Jahr sind die Erweiterungen der städtischen Kitas An de Dreew 16 (um eine Gruppe) und Peter-Lauten-Str. 62a (um zwei Gruppen) abgeschlossen worden. Außerdem geht die dreigruppige Kita "Zaubersterne" (Hölschen Dyk) in Betrieb. Für 2017 sind die Erweiterungen der Kitas Am Kinderhort 28 (um eine Gruppe) sowie die Fertigstellung der siebengruppigen Einrichtung Hubertusstraße 82 geplant. Für 2018 sind die Erweiterung der Kita Hermannstraße 39 (um eine Gruppe) und die Ertüchtigungen der Kitas Dieselstraße. 24 und Niederbruchstraße 70 vorgesehen.

Zudem sollen vier weitere Kindertageseinrichtungen geschaffen werden: im Bereich Baackeshof (Stadtbezirk West), im Bereich Kliedbruch (Appellweg, Stadtbezirk Nord), im Stadtbezirk Hüls in zentraler Lage sowie im Neubaugebiet Emil-Schäfer-Straße (Stadtbezirk Ost). Grundsätzlich ist das Zusageverfahren noch nicht ganz abgeschlossen und wir können nur Aussagen in Bezug auf die städtischen Kindertageseinrichtungen treffen. Wenn das Online-Anmeldeverfahren implementiert ist, wird klar ersichtlich, wie viele Eltern wo ihre Kinder stadtweit angemeldet haben.

Zu gerichtlichen Auseinandersetzungen um fehlende Kita-Plätze mit Eltern ist es noch nicht gekommen: "Bisher gab es noch keine Klagen von Eltern zur Durchsetzung ihres Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz", erklärte eine Stadtsprecherin.

(vo)
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