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Krefeld
Wegen Flüchtlingen: Maibaumsetzen in Traar ohne Kanone

Krefeld. Mit überwältigender Mehrheit haben sich die 150 erschienenen Mitglieder des Bürgerschützenvereins Traar am Freitagabend dem Vorstandsvorschlag angeschlossen, die im Zelt auf dem Festplatz untergebrachten Flüchtlinge auf dem benachbarten Ersatz-Festplatz zum Tanz in den Mai (30. April, 20 Uhr) und zum Maibaumsetzen (1. Mai, 12 Uhr) mit Eröffnung des Ersatzplatzes durch OB Frank Meyer einzuladen und ihnen auch Wertmarken zukommen zu lassen. Laut Präsident Walter Potthast, dem Kassierer Thomas Janßen für 30-jährige Vorstandszugehörigkeit gratulierte, soll beim Maibaumsetzen mit Rücksicht auf die Flüchtlinge auf den traditionellen Einsatz der Kanone verzichtet werden. Dafür gab es Kritik einiger Schützen mit dem Einwand, man solle sich die Tradition nicht kaputt machen lassen.

Der Kassenbericht war von den Schützen positiv aufgenommen worden: Trotz der beachtlichen Kosten für das jüngste Schützenfest verfügt der Verein über ein gutes Polster für die geplanten Aktivitäten (Vogelschießen 2018) und Schützenfest (2019).

(lez)
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