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Krefeld
Konzept Weihnachtsmarkt: Stadt mit Umsetzung zufrieden

Krefeld. Politiker sehen noch Spielraum nach oben. Joachim C. Heitmann (FDP): Höchstform ist noch nicht erreicht. Von Christine van Delden

Funktioniert das neue Konzept des Krefelder Weihnachtsmarktes, nachdem die Firma Günter Thommessen den "Crefelder Weihnachtsmarkt" durchgeführt hat? Und wer bezahlt eigentlich die Werbung, und durch wen wird sie durchgeführt? Das waren die Fragen, die die SPD-Fraktion an den Rat der Stadt Krefeld gestellt hat und die im Verwaltungsausschuss am Donnerstag durch Ulrich Cloos, Leiter Stadtmarketing, beantwortetet wurden: "Aus Sicht der Verwaltung wurde das vorgelegte Konzept in allen Bereichen umgesetzt". Folgende Veränderungen seien umgesetzt worden, führte Cloos aus: erstens die Erhöhung der Aufenthaltsqualität, zum Beispiel durch Markthäuser in einheitlichem Design oder Lauben als Verzehrhäuser und Begegnungsstätten. Zweitens die Integration neuer Angebote, wie die Ergänzung der gastronomischen Angebote, zudem seien neue Beschicker im Bereich Schmuckdesign, Grafikgestaltung und jahreszeitlicher Geschenkartikel gewonnen worden. Außerdem sei das Glühweinangebot komplett umgestellt. Statt Discounterglühwein würde der Wein nun von Winzern aus Rheinhessen und von der Mosel bezogen. Drittens habe die Einführung einer Qualitätssicherung zu deutlich besseren Ergebnissen geführt. Cloos nannte hierfür als Beispiele die klare Verantwortungsstruktur bei der Firma Thommessen, der Umgang mit Müll - häufige Leerung, saubere Gefäße, guter Zustand der einzelnen Marktstände und die einheitliche, gepflegte Kleidung des Personals an den Gastronomieständen. Als vierten und letzten Punkt fügte Ulrich Cloos das einheitliche, weihnachtliche Marktdesign an.

Zu den Kosten der Werbung sagte Cloos: "Die Kosten für die Werbung hat der Veranstalter gezahlt".

Jürgen Otters (SPD) bemängelte, dass das Konzept in seinen Augen nicht befriedigend umgesetzt worden sei. Joachim C. Heitmann (FDP) erklärte, dass die Firma Thommessen selbst zugegeben habe, dass "noch nicht die Höchstform erreicht" worden sei, und schlug vor, das Gespräch mit der Firma zu suchen und das Konzept zu überprüfen. Wichtiger erschien Heitmann indes die Frage: was eigentlich mit dem Weihnachtsmarkt geschehe, wenn der Dionysiusplatz umgestaltet würde. Er empfahl dringend, diesen Punkt ebenfalls mit der Firma zu diskutieren. Hans Butzen (SPD) lakonisch: "Es gibt nichts, was nicht zu verbessern wäre.

Quelle: RP
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