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Krefeld
Westwall: Stände sollen zum Frischemarkt zusammenrücken

Krefeld. Markthändler, Verwaltung und Politik denken über einen Feierabendmarkt in Uerdingen nach.

Zahlreiche Lücken auf den Wochenmärkten auf dem Westwall und auf dem Platz Am Röttgen in Uerdingen lassen nur noch wenig Marktatmosphäre aufkommen. Daher sollen die Stände der Markthändler (Beschicker) näher zusammenrücken, nicht zuletzt zur Vergrößerung des Parkplatzangebots für die Kundschaft. Das hat die Stadtverwaltung in der Sitzung des Liegenschaftsausschusses vorgeschlagen.

Konkret empfiehlt die Verwaltung für den Westwall, den nördlichen Teil des Wochenmarkts zwischen dem Kaiser-Wilhelm-Museum und der Lenssenstraße aufzugeben. Die Beschicker sollen stattdessen auf dem südlichen Teil zwischen Marktstraße und Südwall konzentriert werden - und zwar in Richtung Frischemarkt. Das bedeutet, dass das Angebot an Obst, Gemüse, Käse, Fleisch, Geflügel und dergleichen erhöht und das von "wochenmarktfernen" Artikeln wie Kleidung, Kurzwaren, Stoffen et cetera reduziert werden soll.

Eine Ausweitung oder Verlegung der Öffnungszeiten der Wochenmärkte haben die Marktbeschicker abgelehnt. Sie verweisen auf fehlende Kühlmöglichkeiten im Sommer und die Tatsache, dass sie als Selbsterzeuger nachmittags Feldarbeit zu verrichten haben.

Auf Anregungen des "Runden Tischs Krefelder Wochenmärkte" mit Vertretern der Markthändler und der Stadtverwaltung sowie der Bezirksvertretung Uerdingen wurde überlegt, viermal im Jahr einen Feierabendmarkt mit zusätzlichen gastronomischen Angeboten ins Leben zu rufen. Eine entsprechende immissionsrechtliche Prüfung für den historischen Marktplatz in Uerdingen hat ein positives Ergebnis gebracht. Bevor aber die Idee für einen Feierabendmarkt konkretere Formen annimmt, wird derzeit geprüft, ob dem eventuell andere rechtliche Hindernisse im Weg stehen.

(lez)
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