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Krefeld
Windpocken-Fälle in Krefeld steigen stark an

Krefeld. In den ersten sieben Wochen des Jahres sind in Krefeld weitaus mehr Fälle von Windpocken-Infektionen registriert worden. Während es jetzt elf Fälle gab, war es im Vorjahr zu dieser Zeit eine gemeldete Erkrankung. In ganz Nordrhein-Westfalen wuchs die Zahl in Vergleichszeitraum von 311 auf nunmehr 848. Die DAK-Gesundheit erinnert im Hinblick auf diese Zahlen des Landeszentrums Gesundheit daran, wie wichtig es für Kinder ist, sich konsequent impfen zu lassen. "Windpocken-Viren werden meist durch Husten und Niesen übertragen", sagt Holger Heynckes von der DAK-Gesundheit in Krefeld. "Eine Ansteckung kann auch durch die Flüssigkeit aus den Bläschen des Hautausschlags erfolgen." Darin seien sehr viele Viren enthalten. Da diese lange Zeit in der Luft schweben, können sie sprichwörtlich durch den Wind Infektionen über große Entfernungen verbreiten - wodurch der Name "Windpocken" entstanden sei. Ein bis drei Wochen nach einer Ansteckung kommt es meist zu Fieber und Abgeschlagenheit. Es folgt ein Hautausschlag mit Bläschen. Dieser beginnt im Gesicht und am Körper, setzt sich anschließend an Armen und Beinen fort. Die Bläschen jucken stark, heilen nach ein bis zwei Wochen ab und hinterlassen keine Narben.

Der Impfschutz von Kindern wird im Rahmen der Vorsorgeuntersuchungen vom Kinderarzt überprüft. Es ist ratsam, diese kostenfreien Untersuchungen in Anspruch zu nehmen. Die Kunden der Krankenkasse können sich kostenfrei an die Untersuchungstermine erinnern lassen. Infos gibt es im Internet unter "www.dak.de/impfen" .

(jon)
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