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Krefeld
Wirtschaft fördert 155 Studenten der Hochschule

Krefeld. 57 meist regionale Unternehmen und Organisationen unterstützen die Studierenden mit je 150 Euro monatlich.

Die Hochschule Niederrhein hat ihre Deutschland-Stipendiaten und ihre Förderer geehrt. Nach wie vor steht die Hochschule Niederrhein beim Deutschland-Stipendium gut da: Zum Wintersemester 2016/17 erhalten insgesamt 155 Studierende die leistungsbezogene Förderung, das sind knapp 1,1 Prozent aller Studierenden der Hochschule Niederrhein. 57 überwiegend regionale Unternehmen und Organisationen unterstützen die Studierenden mit je 150 Euro monatlich.

Weitere 150 Euro gibt der Bund dazu, so dass die Stipendiaten auf eine einkommensunabhängige Förderung von 300 Euro monatlich kommen. Geld, das den Stipendiaten ermöglicht, sich noch mehr aufs Studium zu konzentrieren, wie Jule Jeschonowski, Studentin am Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen im dritten Semester, ausführte. "Ich muss jetzt nicht mehr darüber nachdenken, ob ich wirklich warten muss, bis ich ein wichtiges Fachbuch in der Bibliothek ausleihen kann - oder ob ich es mir einfach selbst kaufe. Das empfinde ich als großes Privileg."

Was sie sich sonst noch erhofft: Einblicke in das Unternehmen, das sie fördert, in diesem Fall die Andritz Küsters GmbH, ein Maschinenbau- und Technologieunternehmen aus Krefeld.

Andere Firmen, die sich beim Deutschland-Stipendium engagieren, sind: Altana AG, Heinz Trox Stiftung, Santander Consumer Bank, Evangelische Stiftung Hephata und die Georg Gottlob-Stiftung mit jeweils zehn Stipendiatinnen und Stipendiaten. Jeweils fünf Studierende fördern die Heinrich Schmidt Gmbh, Peek und Cloppenburg KG, SMS Group GmbH, SWK Stadtwerke Krefeld AG und die Trützschler GmbH & Co KG. Zu Beginn der jetzigen Feierstunde betonte Hochschulpräsident Hans-Hennig von Grünberg die Bedeutung von Bildung in der heutigen Zeit: "Werte erschließen sich über den Bildungsprozess - zugleich weckt Bildung das Interesse und die Neugier. Damit ist Bildung zugleich eine Anleitung zum Weiterlernen." Bildung leiste somit einen Beitrag zur persönlichkeitsbildenden Kompetenz. Gerade für eine Hochschule für angewandte Wissenschaften wie die Hochschule Niederrhein, die für Praxisorientierung und Anwendungsnähe stehe, sei dies von Bedeutung.

Quelle: RP
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