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Krefeld
Zehntausende Besucher bei den "Fischeln Open"

Krefeld. "Haben Sie es schon gemerkt?", fragte Bezirksvorsteherin Doris Nottebohm bei der Eröffnung von der Bühne am Fischelner Rathaus ihr Publikum. "Unsere Fischeln Open sind volljährig geworden." Auch die 18. Auflage unter dem Titel "Rund ums Zuhause" in ihrer speziellen Verbindung von Unterhaltung und Shopping wurde vom Publikum honoriert. Bereits vor der offiziellen Eröffnung drängten sich die Menschen auf der "Kö" von Krefelds größtem Stadtteil, der Kölner Straße, an den Ständen vorbei, und so dürfte sich die Prognose von Robert Reichling, dem Vorsitzenden des Werberings, erfüllen, man erwarte für jeden der 27000 Fischelner einen Besucher. Die Eröffnung vollzog Reichling zusammen mit Oberbürgermeister Gregor Kathstede. Hoffnungsvoll blickte er nach oben: "Die Fischeln Open öffnet ihre Tore, nicht ihre Schleusen." Von Otmar Sprothen

110 Firmen und Organisationen beteiligen sich mit Ständen an dem eintägigen Fest der Fischelner, das auf angenehme Weise mehr Mitmach-Möglichkeiten als Essstände bot. Für die Großen gab es auf den beiden Bühnen am Rathaus und an der Sparkassen-Filiale ein anspruchsvolles Programm, bei dem auf der Rathausbühne die "Pink Propellers" und später der Comedian Volker Diefes hervorstachen. Die achtköpfige Fischelner A-Capella-Gruppe brachte eine halbstündige Hommage an die Geheimnisse weiblichen Verhaltens, vom Karnevalslied bis zu den Beatles. Unweit der Bühne verkaufte der Orgelbauverein St. Clemens "Orgeltröpfchen" für die neue Kirchenorgel. Am Stand der Freunde des Fischelner Stadtparks standen der ehemalige Bundestagsabgeordnete Bernd Scheelen und Dezernent Thomas Visser und warben für die Verbesserung des Stadtparks. Von 13 bis 18 Uhr öffneten die Geschäfte, und viele Einzelhändler hatten Verkaufsstände an der Straße aufgebaut. Dazwischen präsentierten sich DLRG, Technisches Hilfswerk, DRK und viele andere Institutionen. An der Ecke Wedelstraße stellte sich der Segel-Club-Crefeld (SCCR) dar. "Werden Sie Segler", sprach Daniel Jenkes einen jungen Passanten an, der ängstlich nach dem dunkler werdenden Himmel schaute, "dann macht Ihnen das Wetter nichts aus."

Hinter der Auto-Meile auf dem Aldi-Parkplatz an der Kölner Straße saß ein kleiner Junge angeschnallt auf einem Kleinbagger der Firma Dreesen und baggerte, angeleitet von einem Firmenangehörigen, was das Zeug hielt. "Jetzt ist der künftige Beruf festgelegt", meinte ein Passant. Darauf der Vater: "Ich hoffe nicht. Die Aufstiegschancen sind begrenzt."

Für die Kinder war die Veranstaltung besonders interessant mit Hüpfburg, Bobby-Car-Rennen, Wasserball-Lauf, Schminken, Ponyreiten und Bewegungsspielen.

Quelle: RP
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