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Krefeld
Zirkusspaß für Daheimgebliebene: LEG lädt Kinder in die Manege ein

Krefeld. "Hallo, kommt ruhig näher. Wir sind der Kölner Spielecircus und wollen heute Nachmittag mit euch zusammen ganz viel Spaß haben", begrüßt Svenja Schaffrath die Kinder und auch die Erwachsenen, die neugierig einige Meter vor dem bunten, halboffenen Zelt stehen. Kaum hat die Mitarbeiterin des Spielecircus ausgesprochen, marschieren Jonas und Lars auch schon zielstrebig in Richtung des roten Manegenbodens. "Wir kennen das Angebot, weil wir schon dreimal mitgemacht haben. Es war ganz toll", bemerken der Zehn- und der Elfjährige.

Es ist bereits eine Tradition von der LEG, in den Sommerferien für die Kinder ihrer Mieter, die nicht in den Urlaub fahren, für einen Nachmittag den Spielecircus anreisen zu lassen. In der Manege haben indes die Circusmitarbeiterinnen Ann-Katrin Rohpeter und Sarah Klausnel Jonglageteller und entsprechende Balancierstäbe verteilt. "Den Teller andrehen, ist das Schwierigste", erklärt Schaffrath und macht es einmal vor. Mit Minidrehungen des Handgelenks lässt sie den am Stab hängenden Teller auf die Spitze des Stocks hüpfen. Staunende Kinderaugen verfolgen die Aktion. Aber es geht auch einfach, indem man den Teller direkt aufsetzt und ihm einen ordentlichen Schups verpasst.

Kurze Zeit später stehen die jungen Artisten allesamt in der Manege und lassen gelbe, grüne und blaue Teller kreisen. Maria (acht Jahre) hat sogar schon den Trick heraus, wie der Teller vom Stab auf den Zeigefinger kommt und sich dort weiterdreht. Wo es noch nicht so gut klappt, helfen die drei Mitarbeiterinnen tatkräftig.

Das Zirkuszelt wirkt wie ein Magnet. Immer mehr Kinder kommen dazu. "Ihr könnt alle reinkommen", fordert Schaffrath noch einige Unentschlossene auf. "Ein ganz tolles Angebot", meint eine der Mütter, die zuschauen.

Aber nicht nur im Zirkuszelt können die Kinder aktiv werden. Edita

hat den Bällewurf für sich entdeckt. In über zwei Meter Höhe gilt es, einen Ball in einen großen roten Trichter zu werfen. Durch lange gelbe Röhren kommt der Ball wieder hinaus, wobei der Werfer nie weiß, aus welcher der drei Röhren der Ball schießen wird.

Ein Balancierparcours lädt ein, den Gleichgewichtssinn auszuprobieren, und für die ganz kleinen Besucher gibt es einen Platz mit vielen Blauklötzen aus Schaumstoff. Der Tisch mit den drei merkwürdigen blauen, eingelassenen Schüsseln und der darin stehenden Flüssigkeit muss hingegen erst entdeckt werden. Wenn der Blick dann auf die Stäbe mit den Metallrundungen fällt, ist klar, was hier angesagt ist. Das Zauberwort heißt Seifenblasen.

Im Zelt hat inzwischen die nächste circensische Übung begonnen. Auf zwei Stäben gilt es einen weiteren Stab hochzuwerfen und wieder aufzufangen. Die drei Circusmitarbeiterinnen haben aber noch viele mehr in petto. "Wir werden heute noch unter die Fakire gehen, über Scherben laufen, auf dem Nagelbrett liegen und die Feuerstange kennenlernen. Dazu kommen Akrobatik, Clownerei und noch viel mehr", macht Schaffrath auf den weiteren Nachmittag neugierig. Eins ist jedoch jetzt schon klar: Das LEG-Angebot war auch in diesem Jahr wieder ein Sommerferien-Highlight.

(tref)
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