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Krefeld
Zoll kontrolliert 61 Hotels und Gastro-Betriebe

Krefeld. 73 Verdachtsfälle für Verstöße in 61 kontrollierten Hotels und Gastronomiebetrieben ermittelten 54 Zöllner der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Krefeld bei ihren Überprüfungen in der Seiden- und der Vitusstadt. Die Kontrollen waren Teil einer bundesweiten Schwerpunktprüfung mit dem Ziel, Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung aufzudecken sowie die Einhaltung des Mindestlohnes von 8,84 Euro zu überprüfen. Dabei suchten die Zöllner an zwei Tagen die Hotel- und Gastronomiebetriebe auf und führten 275 Personenbefragungen durch. Aufgrund der Kontrollen ergaben sich folgende Verdachtsmomente: Verstoß gegen die Einhaltung des Mindestlohns in 29 Fällen; Verstoß gegen Aufzeichnungspflichten in 21 Fällen; Leistungsmissbrauch in neun Fällen; widerrechtliche Beschäftigung von Ausländern ohne Genehmigung in fünf Fällen; Verstoß gegen das Aufenthaltsgesetz in zwei Fällen und Nichtanmeldung zur Sozialversicherung in sieben Fällen.

Im Nachgang zu den Kontrollen werden nun die Personenbefragungen und Geschäftsunterlagenprüfungen ausgewertet, was noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Dass die gesetzlichen Bestimmungen im Hotel- und Gaststättengewerbe nicht vollständig umgesetzt werden, ist auch eine Erkenntnis, sagt Zollsprecher Rainer Wanzke.

(sti)
 
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