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Zum Tage
Zu Fronleichnam

Krefeld. Sie feierten die ganze Nacht hindurch unter dem klaren Sternenhimmel bei hellem Mondschein. Sie hatten auf dem großen Dorfplatz die Tische zum Kreis zusammen gestellt, Hocker und Bänke dazu, große Decken über die Tische gelegt und reich gedeckt. Und in der Mitte lodert das Lagerfeuer. Jetzt saßen sie da und feierten froh und hörten, was ihre Helden ihnen zu erzählen hatten. "Ich hätte gern noch ein Wildschwein.....," bemerkt Obelix. "Eine Nase, mein lieber," schwärmt der altehrwürdige Druide, "eine Nase!" So etwa enden alle Abenteuer der Helden Asterix und Obelix, wie wir wissen.

Gern erinnere ich mich an meine Kindheit, wenn zu Familienfeiern alle zusammenkamen und feierten: zur Erstkommunion, zum Hochzeitstag der Eltern oder zu den Geburtstagen der Großeltern. Ich mag es auch heute, wenn ich mit Freunden beim Essen zusammen bin.

Für Jesus ist das Bild des Festmahles ein Symbol für das Reich Gottes in Gleichnissen und in der Praxis. Er isst und trinkt mit den Menschen, mit Kranken und Gesunden, mit Reichen und Armen, mit allen. Im Evangelium an Fronleichnam wurde erzählt, er habe zum Volk vom Königreich Gottes gesprochen und alle geheilt, die seine Hilfe brauchten. Als es dann Abend wurde und die Jünger in Sorge um das Wohl der Menschen gerieten, da er ließ er die stattliche Menge Platz nehmen. Und alle aßen und wurden satt (Lk 9,11-17).

Sich selbst mit einer Gemeinschaft zum Essen und Trinken eingeladen zu wissen und den Kreis für viele Menschen zu öffnen, das kann die Freude des Gottesreiches spüren lassen.

Quelle: RP
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