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Kreis Heinsberg
6,4 Millionen Euro für Kindergärten im Kreisgebiet

Kreis Heinsberg. Die CDU/FDP-Landesregierung hat den Notstand bei der Finanzierung der Kinderbetreuung erkannt. Mit einer Einmalzahlung an die Jugendämter wird den Trägern kurzfristig und unbürokratisch unter die Arme gegriffen, um drohende Schließungen von Kindertagesstätten zu verhindern und damit unweigerlich entstehende Belastungen für unsere Kommunen zu vermeiden, teilen die Landtagsabgeordneten Thomas Schnelle, Bernd Krückel (beide CDU) und Stefan Lenzen (FDP) mit. Insgesamt investiert Nordrhein-Westfalen 500 Millionen Euro in die Kita-Landschaft. Der Kreis Heinsberg profitiert laut den Abgeordneten mit 2,6 Millionen Euro, die Stadt Erkelenz mit 1,1 Millionen Euro, Geilenkirchen mit 676.460 Euro, Hückelhoven mit 973.490 Euro und Heinsberg mit einer Million Euro.

Schnelle, Krückel und Lenzen begrüßen diese Initiative der Landesregierung. "Das Kita-Träger-Rettungspaket ist eine große Unterstützung. Ohne die Finanzspritze würde es in kürzester Zeit zu einem völligen Kollaps des Systems kommen", erklären etwa die beiden CDU-Abgeordneten und ergänzen: "Das Geld, das die Jugendämter unseres Kreises erhalten, ist daher eine direkte Investition in die Betreuung unserer Kinder. Bis 2019 ist damit die Finanzierung der Kitas gesichert." Für sie sei klar, dass die frühkindliche Bildung einen Neustart brauche: "Nach dem Kita-Rettungspaket der Koalition werden wir eine mit den Kommunen und Trägern gestaltete Reform der Kita-Finanzierung erarbeiten. Ziel ist eine nachhaltige und solide finanzielle Ausstattung der Kita-Landschaft. Zudem werden wir nötige Maßnahmen für Qualitätsverbesserungen in Kitas und für bedarfsgerechte Öffnungszeiten ergreifen." Und auch der FDP-Abgeordnete Lenzen erklärt: "Unser Anspruch ist, dass eine Unterfinanzierung wie unter Rot-Grün nicht mehr passieren kann."

(spe)
 
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