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Kreis Heinsberg
Bundesverband ehrt Naturpark

Kreis Heinsberg. Der Naturpark Schwalm-Nette stärkt die Heimatregion, heißt es in einer Urkunde zum 50-jährigen Bestehen. Um die Zukunft geht es im November.

Zu seinem 50-jährigen Bestehen wurde der Naturpark Schwalm-Nette vom Verband Deutscher Naturparke geehrt. Gewürdigt wurde mit einer Urkunde die Weise, wie in der Region der sanfte Tourismus gelebt wird. Es war das erste Mal, dass der Mutterverband die Arbeit eines Teams auf diese Weise würdigt, teilte der Naturpark Schwalm-Nette gestern erfreut mit.

"Der Verband Deutscher Naturparke würdigt die Verdienste des Naturparks Schwalm-Nette, der gemeinsam mit seinen Mitgliedern und regionalen Partnern die Heimatregion stärkt und sich für das Wohlergehen von Mensch und Natur einsetzt." So steht es auf der Urkunde, die Schwalm-Nette-Geschäftsführer Michael Puschmann auf einer Verbandstagung erhalten hat. Dr. Michael Arendt, Präsident des Verbands Deutscher Naturparke, hatte das Schwalm-Nette-Team dort mit den Glückwünschen zum 50-jährigen Bestehen überrascht.

Der niederrheinische Naturpark erstreckt sich über die Kreise Viersen, Heinsberg und Kleve sowie die Stadt Mönchengladbach und war 1965 gegründet worden. "Der Verbandspräsident bescheinigte uns eine ,hervorragende Arbeit trotz Personal- und Finanzmangel'", berichtete Puschmann, während Verbandsvorsteher Peter Ottmann erklärte, wie der Naturpark den sanften Tourismus versteht: "Dem Naturpark gelingt der schwierige Spagat, den Menschen die einzigartige Landschaft näherzubringen, gleichzeitig aber die Natur zu schützen." Die "Natur erlebbar machen", unter diesem Slogan stehe die Arbeit der Naturparke heute.

Damit der Naturpark auch künftig prächtig dasteht, arbeiten Planungsbüros in Zusammenarbeit mit dem Schwalm-Nette-Team und unter Einbeziehung der Vereine, Verbände und Bürger derzeit an einem Naturparkplan, der unter der Überschrift "Vision 2020" steht. Er wurde bisher in verschiedenen Versammlungen und Workshops vorbereitet. In der Verbandsversammlung am 18. November werden die Ergebnisse vorgestellt, hieß es gestern. Mit dem grünen Licht der Versammlung soll sich der Naturpark dann für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft aufstellen. "Wir haben eine Menge Holz gesammelt mit vielen guten Erkenntnissen", sagte Prozess-Moderator Christian Rast. Und er kündigte an, dass es auch eine kompakte, bürgerfreundliche Version des Plans geben soll.

(spe)
 
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