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Kreis Heinsberg
Chancen für Junge und "Spätberufene"

Kreis Heinsberg: Chancen für Junge und "Spätberufene"
Verena Rauschen, ehemalige Pflegekraft, macht bei der Caritas eine Umschulung zur Kauffrau für Büromanagement. FOTO: Caritas
Kreis Heinsberg. Ausbildung beim Caritasverband in der Pflege und im kaufmännischen Bereich bietet beste Zukunftschancen. Von Eva Weingärtner

Die Caritas-Pflegestationen haben es sich auf die Fahne geschrieben, jungen Menschen einen Ausbildungsplatz zu bieten. "Wer bei uns seine Prüfung ablegt, hat einen Beruf mit Zukunft und Aufstiegschancen insbesondere in der Pflege", sagt Marion Peters, Leiterin Abteilung Gesundheit und Pflege beim Caritasverband für die Region Heinsberg. Gerade hier haben derzeit Schulabgänger, aber auch Spätberufene, etwa Mütter, die noch einmal etwas anderes machen wollen, eine Chance, eine Ausbildung zu machen.

In den Caritas-Pflegestationen Geilenkirchen, Heinsberg und Hückelhoven gibt es in diesem Jahr nur noch wenige freie Ausbildungsplätze. Die Ausbildung in der ambulanten Pflege dauert drei Jahre. Die Auszubildenden erhalten eine umfassende medizinische und pflegerische Ausbildung. Sie werden auf dem Weg zum Examen von Praxisanleitern begleitet und unterstützt. Wer das Examen besteht, hat gute Chancen, übernommen zu werden und kann sich weiter qualifizieren zum Praxisanleiter, Wundmanager oder zur Palliativkraft. Weniger bekannt ist, dass Schulabsolventen, Wiedereinsteiger oder Umschüler bei der Caritas auch eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement machen können.

Verena Rauschen ist im ersten Ausbildungsjahr und derzeit in der Caritas-Pflegestation Hückelhoven eingesetzt. Als Umschülerin macht sie eine verkürzte Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement von zwei Jahren. "Ich habe vorher bei der Caritas in der ambulanten Altenpflege gearbeitet", erzählt sie. Krankheitsbedingt konnte sie jedoch in dem Bereich nicht mehr weiterarbeiten. "Ich bin seit zehn Jahren bei der Caritas, habe meine Ausbildung in der ambulanten Pflege in der Caritas-Pflegestation Wassenberg gemacht, wurde dort übernommen und bildete mich fort zur Wundfachberaterin und in der ambulanten Palliativpflege. Schließlich wurde ich stellvertretende Leiterin der ambulanten palliativen Pflege. Dies zeigt, dass wer in der ambulanten Pflege als Auszubildender beginnt, viele Möglichkeiten hat, aufzusteigen", sagt sie.

Von Seiten der Caritas habe sie jegliche Unterstützung erhalten. Sowohl als Auszubildende in der ambulanten Pflege als auch zur Kauffrau für Büromanagement bekomme man eine sehr gute Anleitung, sagt Rauschen. Sie lobt die Caritas-Ausbildung in den Pflegestationen Geilenkirchen, Heinsberg oder Hückelhoven in höchsten Tönen. Die Möglichkeit übernommen zu werden, sich fortzubilden und aufzusteigen, seien hervorragend. Zumal viele Kollegen schon älter seien.

"Wir versuchen sehr gute Mitarbeiter sowohl fachlich als auch menschlich bei uns auszubilden", unterstreicht Marion Peters und weist noch darauf hin, dass Auszubildende in der ambulanten Pflege eine sehr gute Vergütung im Vergleich zu anderen Lehrberufen erwarte.

Quelle: RP
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