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Kreis Heinsberg
Getüftelt in Naturwissenschaft und Informatik

Kreis Heinsberg: Getüftelt in Naturwissenschaft und Informatik
Daniel Klee (13) und Caroline Pannen (14) vom Gymnasium Hückelhoven analysierten Sprudel und siegten bei "Schüler experimentieren". FOTO: THOMAS LAMMERTZ
Kreis Heinsberg. Zum 21. Mal fand in Krefeld der größte deutsche Regionalwettbewerb von "Jugend forscht" statt. Preise gab es für Schüler und Schülerinnen der Gymnasien aus Erkelenz und Hückelhoven sowie der Realschule Heinsberg. Vier erste und zwei zweite Plätze. Von Gabi Laue

Im Krefelder Seidenweberhaus und dem Theater haben 415 Schüler am Dienstag über 203 Projekte und Erfindungen vorgestellt. Dazu warteten sie hinter Tischen auf die Jury, die jedes Projekt begutachtete und am Ende etliche erste Preise vergab. Die Schüler, Auszubildenden und Studenten aus Krefeld, Mönchengladbach, Neuss, Bad Münstereifel und den Kreisen Heinsberg, Kleve, Neuss, Viersen und dem linksrheinischen Teil des Kreises Wesel zeigten dabei großen Erfindergeist. Wettbewerbsleiter Peter Popovic, Chemielehrer am Krefelder Fichte-Gymnasium, freute sich über so viel Kreativität.

Aus dem Kreis Heinsberg beeindruckten zwölf Jungforscher und -forscherinnen zwischen 13 und 18 Jahren mit acht Themen ganz besonders die Jury, landeten auf vorderen Plätzen und gewannen zwei Sonderpreise. Vier Regionalsieger haben sich für den Bundeswettbewerb in Paderborn qualifiziert, zwei Arbeiten kamen auf zweite Plätze.

Die Siegerarbeiten entstanden in den Bereichen Chemie, Geo- und Raumwissenschaften sowie Mathematik/Informatik. Alexander Lüpges (18) vom Cusanus-Gymnasium Erkelenz stellte "SpaceNET - exemplarische Entwicklung eines Spieles" vor. Damit hat er die Fahrkarte zum Bundeswettbewerb in der Tasche und gewann auch den Sonderpreis der Unternehmerschaft Niederrhein. Einen Sonderpreis zum Thema "Natur am Niederrhein", gestiftet vom NaturWissenschaftlichen Verein Krefeld, errang Katharina Herpertz (17) aus dem Cornelius-Burgh-Gymnasium (CBG) Erkelenz. Sie untersuchte die Blattfärbung im Herbst: Wie kommt das? Und was ist eigentlich in den Blättern drin? Die jüngsten Preisträger aus "Schüler experimentieren", Caroline Pannen (14) und Daniel Klee (13) vom Gymnasium Hückelhoven, nahmen das "Naturprodukt Mineralwasser" unter die Lupe und analysierten "Mineralstoffe und Spurenelemente mit jedem Schluck". Kontinuierlich forschen die Zwillinge Christian und Sebastian Storms (CBG; 18) an der Niers. Als 16-Jährige hatten beide im Regionalwettbewerb (und zwei Sonderpreise) gewonnen mit "Eine Quelle in Gefahr" - Untersuchungen zur Wasserqualität. Sie blieben dran an der Niers: "Neues Leben für die Niersquelle?" hieß die Arbeit diesmal. Mit Sebastian Obst (17) kam ein weiterer Sieger aus dem CBG. Er untersuchte die "Anwendbarkeit und Verarbeitung von photochromen Molekülen in Polymeren am Beispiel des 2-(2,4-Dinitrobenzyl)pyridins. Zweite Plätze gab es für Jenny Jopen (15) und Darleen Macko (16), Realschule Heinsberg, mit einer transportablen schiefen Ebene sowie für Katja Höhner und Charlotte Sachs (beide 17), Gymnasium Hückelhoven, mit dem Thema "Wann ist der Apfel reif".

Quelle: RP
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