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Hückelhoven
Großeinsatz: Scheune brannte lichterloh

Hückelhoven: Großeinsatz: Scheune brannte lichterloh
Über Drehleitern bekämpften Feuerwehrleute das Feuer in einer ehemaligen Scheune, das auf andere Gebäudeteile überzugreifen drohte. FOTO: RPO
Hückelhoven. Ein Großbrand bei eisigen Temperaturen – das stellte die Rettungskräfte in Millich am Dienstag vor besondere Herausforderungen. Gegen 8.30 Uhr war das Feuer in der ehemaligen Scheune eines früheren Bauernhofes an der Gronewaldstraße (Landstraße 117) ausgebrochen.

Das Gefährliche: Die Flammen drohten auf umliegende Wohngebäude überzugreifen. Das konnte die Feuerwehr, die von mehreren Seiten "angriff", verhindern, berichtete Feuerwehrchef Frank Just, eine Wohnung wurde allerdings durch Löschwasser und Brandspuren so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass sie nicht mehr bewohnbar ist. Verletzt wurde niemand, aber es entstand erheblicher Sachschaden.

Auch die Scheune, die als Lager und Garage genutzt wurde – zwei Autos verbrannten – sei abbruchreif, sagte Einsatzleiter Just. Drei Züge der Feuerwehr Hückelhoven mit 63 Leuten waren im Einsatz; zusätzlich bekam die Wehr Unterstützung von Erkelenzer Kollegen mit einer zweiten Drehleiter. Der Verpflegungstrupp des Deutschen Roten Kreuzes versorgte die Rettungskräfte während des rund dreistündigen Einsatzes bei Minusgraden mit heißen Getränken.

Auch die Mitarbeiter des Bauhofes halfen: Sie streuten gefrierenden Löschwasser sofort ab, um weitere Unfallgefahren zu verhindern. Nur durch dieses hervorragende Zusammespiel aller Rettungskräfte sei das Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude zu verhindern gewesen, sagte Just dankbar.

Warum das Feuer ausgebrochen ist, war gestern noch unklar. Die Brandsachverständigen der Kreispolizebehörde haben ihre Arbeit aufgenommen, informierte diese gestern. Für die Dauer der Löscharbeiten musste die Landstraße 117 zwischen der Schaufenberger Straße und der Autobahn 46 komplett gesperrt werden.

Quelle: RP
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