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Wahl im Mai 2017
Hachen (CDU) verzichtet auf Landtagskandidatur

Wahl im Mai 2017: Hachen (CDU) verzichtet auf Landtagskandidatur
Dr. Gerd Hachen (CDU) aus Erkelenz wird bei der Landtagswahl im Mai 2017 nicht mehr antreten. FOTO: Laaser, J�rgen
Heinsberg. Das Wahljahr 2017 wirft seine Schatten voraus. In diesem Jahr müssen die Parteien ihre Kandidaten nominieren. Beim CDU-Kreisverband ist mit dem Verzicht des Landtagsabgeordneten Dr. Gerd Hachen (63) aus Erkelenz auf eine erneute Kandidatur, die er offiziell in der Sitzung des Kreisvorstandes am Mittwochabend erklärte, die Diskussion um die CDU-Bewerber aus dem Kreis Heinsberg für die Landtagswahl im Mai 2017 eröffnet. Von Angelika Hahn

In einer Pressemitteilung erklärte Hachen gestern seine Entscheidung: "Die Aussicht, dass ich am Ende der nächsten Legislaturperiode bereits das Lebensalter von 70 Jahren erreicht haben werde, führte dazu, dass ich in Abstimmung mit meiner Frau entschieden habe, nicht mehr antreten zu wollen. Der frühe Zeitpunkt, das auch öffentlich mitzuteilen, soll die Partei in die Lage versetzen, in einem geordneten Verfahren eine oder einen geeigneten Nachfolger zu finden." Es sei ihm wichtig, so Hachen, zu betonen, dass er seine Aufgaben für den Wahlkreis mit dem gewohnten Engagement bis zum Ende dieser Legislaturperiode fortführen werde.
CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Bernd Kürckel betonte: "Ich bin Gerd Hachen dankbar, für seine frühzeitige Erklärung." Sie gebe nun entsprechende Planungsspielräume.

Krückel selbst bestätigte seine Aussage vom CDU-Parteitag Ende Oktober, das er weiter Interesse habe, im Landtag mitzuarbeiten und wieder zu kandidieren. Eine offizelle Erklärung will der 51-jährige Waldenrather, der wie Hachen seit Juni 2005 den Kreis im Landtags vertritt, erst nach dem 1. März geben – "aus Fairnessgründen anderen Bewerbern gegenüber", wie Krückel betonte. Am 1. März werde der Kreisvorstand bei einer Sitzung die Frist festlagen, in der sich CDU-Mitglieder für eine Kandidatur bewerben können. Im Frühsommer wird eine Kreisdelegiertenversammlung die Kandidaten – nach Vorwahlen in den Stadt- und Gemeindeverbänden – wählen. Krückel wollte gestern noch nicht über Namen spekulieren, sagte aber: "Ich gehe davon aus, dass es mehrere Bewerber(innen) geben wird."

 

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