| 00.00 Uhr

Kreis Heinsberg
HS-Verein will die Helfer unterstützen

Kreis Heinsberg: HS-Verein will die Helfer unterstützen
Der neue Vorstand (v. li.): Vorsitzender Landrat Stephan Pusch, 2. Vorsitzende Maria Meurer, Kassierer Thomas Pennartz, bisheriger Geschäftsführer Helmut Preuß, Geschäftsführer Philipp Schneider. FOTO: KREIS HEINSBERG
Kreis Heinsberg. 30.000 Euro für 38 Hilfsorganisationen, ein neuer Vorstand sowie eine Spendenaktion für die Flüchtlingshilfe sind Themen für "HS - ein Kreis hilft".

Kassierer Thomas Pennartz konnte sich über eine gut gefüllte Kasse freuen. Zwei runde Geburtstage, bei denen die Jubilare statt Geschenken um eine Spende für "HS - ein Kreis hilft" gebeten hatten, sorgte für ein gutes Spendenaufkommen im Jahr 2015. Daher konnte die Ausschüttungssumme in diesem Jahr spürbar erhöht werden. "Das Geld können Sie sicher gut gebrauchen", meinte er denn auch ob der hohen Ausschüttungssumme von über 30.000 Euro.

Kassierer Thomas Pennartz gab der Versammlung einen umfassenden Überblick über die Kassenlage und rief - wie auch Landrat Stephan Pusch - erneut zu Spenden auf. Darüber hinaus wird eine Spendenaktion für die Flüchtlingshilfe im Kreis Heinsberg gestartet. Die Kontonummer 31500 bei der Kreissparkasse sei inzwischen einer ganze Reihe von Menschen geläufig, aber es dürften auch mehr werden.

Bei den Vorstandsneuwahlen wurden neben dem satzungsmäßigen Vorsitzenden, Landrat Pusch, die zweite Vorsitzende Maria Meurer und Kassierer Thomas Pennartz wiedergewählt. Der langjährige Geschäftsführer und ehemalige Dezernent der Kreisverwaltung, Helmut Preuß, dem Pusch mit einem Weinpräsent für sein Engagement zugunsten von "HS - ein Kreis hilft" dankte, schied auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand aus. An seine Stelle tritt mit einstimmigem Votum der Versammlung Dezernent Philipp Schneider, der als Nachfolger von Helmut Preuß jetzt die Geschäfte des Hilfsvereins führen wird. Als Kassenprüfer wurden Heinz Meid und Ulrich Frieten gewählt.

Neben der Spendenübergabe stand wieder eine Projektvorstellung im Mittelpunkt der Versammlung. Herbert Schmerz von der auf den Philippinen tätigen Projektgruppe "Malabon" zeigte mit teils sehr eindringlichen Bildern, wie groß das Elend in diesem asiatischen Inselstaat ist. Über 40 Prozent der Einwohner von Malabon, einer Stadt mit der unvorstellbaren Bevölkerungsdichte von 18.400 Einwohnern pro Quadratkilometer, leben in Slums zwischen Müll und verdrecktem Wasser. Herbert Schmerz berichtete, wie der 1987 in Übach-Palenberg gegründete Verein hilft. Er betreut und unterstützt ein Gesundheitshaus, eine Holz- und Nähwerkstatt und ein Straßenkinderprojekt.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Kreis Heinsberg: HS-Verein will die Helfer unterstützen


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.