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Erkelenz/Heinsberg
Interesse an Musikprojekt gesunken

Erkelenz/Heinsberg. Kreismusikschule hat 1870 Schüler. Noch keine Neuanmeldungen für "JeKits".

An der Kreismusikschule Heinsberg werden derzeit 1870 Schüler unterrichtet. Das gab Gerda Mercks, Leiterin der in Erkelenz ansässigen Kreismusikschule, im Kreisausschuss für Kultur, Partnerschaft und Tourismus bekannt. Beliebt ist vor allem der klassische Instrumentalunterricht mit fast 900 Schülern. Rund 220 Kinder nutzen das Angebot der musikalischen Früherziehung.

Ein problematisches Dauerthema sei die Raumsituation an der Kreismusikschule, sagte Mercks. "Da die Musikschule kaum über nur von ihr genutzte Räume verfügt, wird die Bereitstellung von Räumen zu stark nachgefragten Unterrichtszeiten immer schwieriger." Dies sei von 13 bis 15.30 Uhr der Fall. Der Musikunterricht könne dann meist frühestens um 14.30 Uhr beginnen.

Mercks berichtete auch über das Programm "JeKits", mit dem Grundschulkindern Instrumente und Gesangsunterricht zur Verfügung gestellt werden sollen. Hier sind aktuell vier Grundschulen im Einzugsgebiet der Kreismusikschule beteiligt. Darunter die Grundschulen in Baal, Doveren und Schaufenberg. Für das kommende Schuljahr gibt es laut Mercks keine Bewerbungen von Grundschulen aus dem Einzugsgebiet der Kreismusikschule. Sie stelle fest: "Offensichtlich war das Interesse doch nicht so groß."

Damit sich einzelne Schulen für das Projekt bewerben können, müssen die jeweiligen Kommunen diese Bewerbung erst ermöglichen. Den Mitgliedern des Kreisausschusses in Heinsberg gaben einige Kinder des "JeKits"-Projektes vor der Sitzung eine kleine Kostprobe ihres Könnens.

(anek)
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