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Kreis Heinsberg
Kreis-Abfallgebühren: 2018 noch keine Erhöhung

Kreis Heinsberg. Der Kreis Heinsberg wird die Abfallgebühren für das kommende Jahr unverändert belassen, für 2019 aber sei an einer Erhöhung wohl nicht vorbeizukommen, hieß es in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr des Kreises.

Stellvertretender Amtsleiter Johannes Weuthen ersparte sich einen langen Vortrag zu der ausführlichen Verwaltungsvorlage mit der darin enthaltenen Gebührenkalkulation zur Abfallentsorgung für das Haushaltsjahr 2018 und konstatierte: "Alles bleibt, wie es ist" - vorerst.

Der Finanzbedarf werde wie in den vergangenen Jahren von den Kosten der Betriebsführung der Abfallanlagen in Hahnbusch und Rothenbach einschließlich der Entsorgung der Abfälle maßgeblich bestimmt - Kosten, in denen sich die Entwicklung von Löhnen, Geräte-, Energiekosten et cetera niederschlagen. Rein rechnerisch hätte sich schon für das kommende Jahr die Grundgebühr, die sich nach den Einwohnerzahlen in den Kommunen und den allgemeinen Kostensteigerungen richtet, von 6,68 Euro auf 7,74 Euro je Einwohner erhöhen müssen, erläuterte die Kreisverwaltung. Für das Jahr 2018 könne jedoch ein Ausgleich über die Leistungsgebühr (Gewichtsgebühr) erreicht werden. Das gilt auch für die Sonderabfallgebühr, die bei 0,75 Euro bleibt. Die Gewichtsgebühr, die nach den erwarteten Anliefermengen (Haus- und Sperrmüll über die kommunalen Sammlungen sowie Gewerbeabfälle) kalkuliert wird, soll weiterhin 119 Euro pro Tonne betragen. Für die Anlieferung von Kleinmengen aus privaten Haushalten bis zwei Kubikmeter werden wie bisher Gebühren zwischen zwei und 32 Euro erhoben. Der Ausschuss stimmte der Kalkulation zu.

(aha)
 
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