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Kreis Heinsberg
Kreis Heinsberg will seine Fahrradfreundlichkeit stärken

Kreis Heinsberg. Nach einem Beschluss des Ausschusses für Bauen und Umwelt soll der Kreis Heinsberg Mitglied in der "Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinde und Kreise in NRW" werden. Ziel der AGFS ist es, den Umweltschutz und die Mobilität von Fußgängern und Radfahrern zu fördern.

Aktuell sind 75 Kommunen Mitglied der AGFS, mit denen ein Erfahrungsaustausch stattfinden soll. Als Voraussetzung für die Mitgliedschaft muss der Kreis Heinsberg zuvor die Eigenschaft "Fußgänger- und fahrradfreundlicher Kreis" vom Land Nordrhein-Westfalen verliehen bekommen. Dies wird nun geprüft. Franz-Michael Jansen (CDU), Vorsitzender des Kreisausschusses für Bauen und Umwelt, sagte, Fahrradkompetenz sei eine "touristische Kernkompetenz des Kreises".

Derzeit umfasst das Fahrradwegenetz im Kreisgebiet 550 Kilometer, was aus einem Bericht der Kreisverwaltung zum Radwegekonzept des Kreises hervorgeht. Durch das Radwegekonzept, das 2010 beschlossen wurde, soll das Radwegenetz für Touristen attraktiv gemacht werden und die Sicherheit für Fahrradfahrer erhöht werden. Die Aufstellung eines Radwegekonzepts ist nicht verpflichtend. Dies mache der Kreis Heinsberg zusätzlich, sagt Josef Nießen, Dezernent des Kreis Heinsberg.

(anek)
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