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Kreis Heinsberg
Kreiseigene Schulen sind der FDP zu langsam im Internet

Kreis Heinsberg. Liberale kritisieren "eklatante Qualitätsunterschiede".

"Beträchtliche Unterschiede bei den Internetanbindungen der Schulen, die sich in der Trägerschaft des Kreises befinden", bemängelt die FDP-Fraktion im Heinsberger Kreistag, spricht von "eklatanten Qualitätsunterschieden" und fordert die Kreisverwaltung auf zu überprüfen, "wie alle Schulen in der Trägerschaft des Kreises schnellstmöglich auf das digitale Niveau der Mercator Schule Gangelt gebracht werden können".

Die Verwaltung hatte der FDP auf Nachfrage die Upload- und Download-Geschwindigkeiten an den acht kreiseigenen Schulen mitgeteilt, wonach die Liberalen in einer Pressemitteilung feststellen, dass sich diese "zum Teil in Größenordnungen bewegen, die aktuell kein Provider mehr anbietet. Die im privaten Bereich heutzutage standardmäßig angebotenen Bandbreiten von 50 Mbit/s (Download) beziehungsweise 10 Mbit/s (Upload) werden zum Teil deutlich unterschritten." Schlusslicht ist laut FDP die Janusz-Korczak-Schule Geilenkirchen mit einer DSL-Leitung und acht Mbit beim Download und einem Mbit beim Upload. Das Berufskolleg in Erkelenz liegt mit 64 Mbit beim Download im Mittelfeld, kommt beim Upload mit fünf Mbit aber nur auf den drittletzten Platz der kreiseigenen Schulen, schreibt FDP-Fraktionschef Stefan Lenzen.

(spe)
 
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