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Kreis Heinsberg
Lichtgestalt unter die Heimatexperten

Kreis Heinsberg: Lichtgestalt unter die Heimatexperten
Hastenraths Will ist neuer Markenbotschafter des Heinsberger Landes. An seinem ersten Arbeitstag schoss er ein Selfie mit Landrat Stephan Pusch (l.) und Ulrich Schirowski von der Wirtschaftsförderung (WFG). FOTO: WFG/Heinsberger Land
Kreis Heinsberg. Oh Mann, meine Fisitenkarte wird immer länger. Ich bin nicht nur erfolgreicher Landwirt und scharismatischer Ortsvorsteher, sondern seit Neuestem auch Botschafter vom Heinsberger Land. Von Hastenraths Will

Und gerade als Letzterer ist es mir Ehre und Verpflichtung zugleich, ebenfalls ein Beitrag zu leisten zu die lobenswerte Rubrik "Heimat erleben". Als führende Lichtgestalt unter die Heimatexperten fällt es mir natürlich leicht, von unsere Region zu schwärmen. Und gerade bei die immer mehr um sich greifende Globalisation wird Heimat noch wichtiger. Für mich persönlich ist Heimat eine Art sicherer Hafen - wie die Ehe. Ja gut, das ist jetzt ein schlechter Vergleich. Aber wir im Heinsberger Land können uns wirklich nicht beschweren.

Wie schön es hier ist, hab ich erst diesen Sommer wieder gesehen bei die Dreharbeiten zu die verschiedenen Tourismusfilme, von die ja schon der zum Thema "Wandern" veröffentlicht wurde. Ein paar wild-romantische Stellen kannte ich zwar vorher schon, weil ich da früher oft illegal Grünabfälle hingebracht habe, aber da kam noch jede Menge Sehenswertes dazu. Das Problem von Heimat ist ja oft, dass die Leute der Fehler machen, neidisch auf andere Landkreise zu gucken. Dann sagen die: "Guck mal, die haben Museums, Kreisverkehre, Fußgängerzonen mit verkaufsoffene Sonntage!" Abgesehen davon, dass wir das mittlerweile auch alles haben und längst nicht mehr nur der sympathische Verkehrsknotenpunkt auf der Weg zum Factory Outlet in Roermond sind, sollte man sich mal die Vorzüge von unsere Heimat klarmachen.

Für mich ist Heimat zum Beispiel auch, wenn ich beim Metzger nach private Sachen ausgefragt werde und im Gegenzug dafür geheime Informationen über andere Dorfbewohner erhalte. Oder: wenn ich mal von eine Dienstreise zurückkomme - meistens aus Jülich von der Zuckerrübenfabrik -, dann kriege ich regelmäßig eine Gänsehaut, wenn ich von weitem unser Dorf-Kirchturm seh. Das liegt zwar dadran, dass ich zu dem Zeitpunkt immer schon sehr durchgefroren bin auf mein Trecker, aber trotzdem gibt mir das ein tolles Gefühl. Ich finde, kein Satz bringt der Zustand von unser Heinsberger Land so gut auf der Punkt wie: "Das Schöne liegt oft so nah!" Genau den Satz sagte letztens noch ein befreundeter Handelsvertreter für mich, obwohl ich mir gerade nicht ganz sicher bin, ob der damit nicht seine Geliebten meinte. Aber egal - das ändert ja nix an die Richtigkeit von der Spruch!

Quelle: RP
 
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