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Hückelhoven
Möbelhaus oben auf der Wunschliste

Hückelhoven. Das neue Geschäftshaus am Wildauer Platz hat gestern eröffnet – die RP war mit der "Mobilen Redaktion" vor Ort, um die Bürger zu fragen: "Einkaufsstadt – was muss sich noch ändern?" Lob und Wünsche hörten die Redakteure und erste Ankündigungen von Bürgermeister Bernd Jansen. Von Stefan Claassen und Andreas Speen

"Einkaufsstadt – was muss sich noch ändern?" So lautete das Thema an der "Mobilen Redaktion" der RP, die auf dem Wildauer Platz aus Anlass der Eröffnung des neuen Geschäfthauses die Bürger zum Gespräch eingeladen hatte. Zu Gast war Bürgermeister Bernd Jansen, der Rede und Antwort stand. Als er nach einer Stunde die Redaktion verließ, dürfte er zufrieden gewesen sein: Offensichtlich sind die Hückelhovener – und nicht nur die – mit der Entwicklung der Stadt und den nun vorhandenen Einkaufsmöglichkeiten zufrieden. Ja, manchmal war sogar ein wenig Stolz auf das zu hören, "was der Peter" (Investor Peter Greven) oder "die Stadt" in den vergangenen Jahren auf die Beine gestellt haben.

"Jetzt sind die anderen Städte neidisch auf uns", sagte ein Hückelhovener. Nach dem Motto "Was gut ist, kann noch besser werden" gibt es allerdings noch einiges, was auf der Wunschliste der Hückelhovener steht. Ganz oben schreiben sie dort ein Spielwarengeschäft und ein Möbelhaus hin – gerne Ikea (womit nicht erneut das Gerücht über die Ansiedlung der Schweden in die Welt gesetzt werden soll). Dazu sagte Hans Frank: "Ein anderes Möbelhaus würde uns ebenfalls freuen."

Ehemaliges Hertie wiederbeleben

Annett Thanhäuser aus Hückelhoven brachte wie auch andere Einkäuferinnen die Modekette "H&M" ins Gespräch. Die würde das Angebot abrunden und Einkaufsfahrten in andere Städte wieder ein Stück überflüssiger machen. Waltraud Müsch aus Doveren war von dem neuen Ambiente am Wildauer Platz schlichtweg begeistert. Allerdings blickte sie etwas besorgt zum unteren Ende der Parkhofstraße, dorthin, wo nach Karstadt zuletzt Hertie seine Waren anbot und wo nun das Warenhaus leer steht. Türkan Dogan sagte auch: "Dieser Platz muss wieder belebt werden." Beiden erklärte Jansen: "Wir versuchen derzeit, dort für eine Übergangszeit von ein bis zwei Jahren einen Discounter hinein zu bekommen." Da sich das Karstadt-Gebäude jedoch nicht im Besitz der Stadt befinde, sei hier allerdings kaum Handlungsspielraum vorhanden.

Eine Steigerung der Attraktivität der Parkhofstraße in diese Richtung soll auch die Umgestaltung des alten Friedhofs in eine Parkanlage bringen. Noch in diesem Sommer sollen die Arbeiten dort beendet sein. Und Jansen erklärte gegenüber Türkan Dogan: "Es ist realistisch, dass wir in naher Zukunft bei ehemals ,Bitter' etwas anpacken können."

Quelle: RP
 
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