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Heinsberg
Neue Gerätewagen für die Feuerwehr

Heinsberg: Neue Gerätewagen für die Feuerwehr
Landrat Stephan Pusch und Kreisbrandmeister Klaus Bodden (r.) freuten sich mit Vertretern der Feuerwehreinheiten über die beiden Fahrzeuge, die bei Großeinsätzen Messungen und Kommunikation weiter verbessern helfen. FOTO: Kreis Heinsberg
Heinsberg. Der Kreis Heinsberg investiert rund 565 000 Euro für Sicherheit und Gefahrenabwehr. Die Gerätewagen Informations- und Kommunikationstechnik sowie Messtechnik wurden an die entsprechenden Feuerwehreinheiten übergeben.

Die Szenarien sind aus den Nachrichten bekannt: ein Unwetter, ein Großbrand, und plötzlich reichen die lokalen Feuerwehr- und Katstrophenschutzkräfte nicht mehr aus. Überregionale Kräfte mit entsprechender Ausrüstung und passenden Fahrzeugen müssen angefordert werden. Und weil dies immer wieder passiert und weiterhin passieren wird, müssen die Feuerwehren im Lande entsprechend ausgerüstet sein.

Der Kreis Heinsberg hat nun erneut in Sicherheit und eine verbesserte Gefahrenabwehr investiert, um vor dem Hintergrund der überregionalen Einsatzkonzepte sowohl auf dem eigenen Gebiet wie auch im Falle einer überörtlichen Hilfeleistung bei großen Schadensereignissen gerüstet zu sein.

So wurden zwei etwa 25 Jahre alte Fahrzeuge ausgemustert und durch zwei nagelneue Gerätewagen ersetzt. Die Gerätewagen Informations- und Kommunikationstechnik sowie Messtechnik wurden nun von Landrat Stephan Pusch an die entsprechenden Einheiten der Feuerwehr im Kreis Heinsberg übergeben.

An der kurzen Feierstunde mit Einsegnung im Innenhof des Kreishauses, die maßgeblich von den katholischen und evangelischen Geistlichen Propst Markus Bruns und Pfarrer Martin Jordan gestaltet wurde, nahmen neben dem Landrat Kreisbrandmeister Klaus Bodden, der Leiter des Kreisordnungsamtes, Reinhold Lind, der für die Gefahrenabwehr zuständige Mitarbeiter des Ordnungsamtes, Hans-Josef Reiners, der Leiter des Feuerschutzzentrums des Kreises, Thomas Kähler, sowie die Vertreter der IuK- und der ABC-Einheit teil.

Der Kreis hat in die neuen Fahrzeuge rund 565 000 Euro investiert, die aus Haushaltsmitteln des Kreises Heinsberg bestritten wurden. Eingesetzt werden die Fahrzeuge unter anderem beim Freiwerden gesundheitsschädlichen Brandrauchs, bei der Freisetzung von Gasen in Folge von chemischen Reaktionen oder Explosionen, zur Entnahme und Erstellung von Bodenproben sowie zur Aufrechterhaltung von Informations- und Kommunikationsstrukturen bei Ausfällen im Funk- und Leitungsnetz.

Während die Geistlichen Gottes Segen vor allem für die Einsatzkräfte erbaten, die die neuen Fahrzeuge führen werden, drückte Landrat Stephan Pusch den Wunsch aus, dass diese Fahrzeuge, so notwendig sie seien, möglichst selten benutzt werden müssen. Er wies aber auch auf die Tatsache hin, dass der Kreis Heinsberg im überregionalen Verbund durch solche und ähnliche Investitionen sehr gut ausgerüstet sei, so dass man Großeinsätze im Kreisgebiet und unterstützend in anderen Regionen meistern könne.

Quelle: RP
 
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