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Erkelenzer Land
Regionaler Arbeitsmarkt: Lage bleibt entspannt

Erkelenzer Land: Regionaler Arbeitsmarkt: Lage bleibt entspannt
Es gibt viele Firmen, die ihre Angebote bei der Jobbörse der Arbeitsagentur einstellen. Wer auf Stellensuche ist, sollte deshalb dort vorbeischauen. FOTO: dpa
Erkelenzer Land. Im November erhöhte sich im Kreis Heinsberg die Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat nur minimal. Der Arbeitsmarkt bleibt stabil. Von Michael Heckers

Der regionale Arbeitsmarkt ist weiterhin in guter Verfassung. Die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Arbeitsagentur Aachen-Düren ging im November um 329 Personen zurück. Insgesamt 39.210 Menschen waren Ende November in der Städteregion Aachen und in den Kreisen Düren und Heinsberg arbeitslos, 7384 davon im Kreis Heinsberg. Das berichtet die Arbeitsagentur.

Im Vergleich zum November 2015 waren damit im Gesamtbezirk der Arbeitsagentur Aachen-Düren 1712 Menschen (-4,2 Prozent) weniger arbeitslos. "Die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt hält weiterhin an", so Gabriele Hilger, Leiterin der Arbeitsagentur Aachen-Düren. "Im Vergleich zum November des Vorjahres verzeichnen wir einen starken Rückgang der Arbeitslosigkeit um insgesamt gut 1700 Personen. Dieses gute Ergebnis wird begleitet durch eine deutliche Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit um knapp 900 Menschen.

Mit Blick auf die letzten zehn Jahre hat eine deutliche Zahl von Menschen vom Abbau der Arbeitslosigkeit profitiert. Im November 2016 sind insgesamt 20.014 Menschen weniger arbeitslos als im November 2006 (59.224 Personen) - die Arbeitslosenquote hat sich im gleichen Zeitraum von 11,3 auf 7,0 Prozent reduziert", so Hilger. Die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Aachen-Düren blieb im November bei 7,0 Prozent. Im Jahresvergleich sank die Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte (November 2015: 7,3 Prozent).

Durch die Bewegungen auf dem Arbeitsmarkt veränderten sich auch die Arbeitslosenquoten an den zehn Standorten der Arbeitsagentur Aachen-Düren. Die Spanne reichte im November von 3,2 Prozent in Monschau bis 8,8 Prozent in Stolberg. Im Stadtgebiet Aachen betrug die Quote 8,2 Prozent (Oktober: 8,4), in Alsdorf betrug die Quote 6,9 Prozent (Oktober: ebenfalls 6,9), in Eschweiler 8,2 (Oktober: 8,3), in Stolberg 8,8 (Oktober 8,9), in Monschau 3,2 (Oktober: 3,1), in Düren betrug die Quote 7,2 (Oktober: 7,4), in Jülich 6,2 (Oktober: 6,1), in Erkelenz 5,4 (Oktober: ebenfalls 5,4), in Geilenkirchen 6,2 (Oktober: 6,0) und in Heinsberg 5,6 (Oktober: 5,5).

Kreis Heinsberg Im Monat November erhöhte sich die Arbeitslosigkeit im Bereich der Arbeitslosenversicherung gegenüber dem Vormonat leicht. 2662 Personen (+12 oder +0,5 Prozent) waren zum Monatsende arbeitslos gemeldet. Damit lag die Arbeitslosigkeit um 83 Personen (-3,0 Prozent) unter dem Wert des Vorjahresmonats. In der Grundsicherung (Jobcenter Kreis Heinsberg) erhöhte sich die Zahl der arbeitslos gemeldeten Menschen ebenfalls. Im November stieg sie um 39 auf 4722 Personen (+0,8 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat ging die Arbeitslosigkeit um 9,0 Prozent zurück. 468 Personen waren gegenüber November 2015 weniger arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote im Kreis Heinsberg blieb im November bei 5,6 Prozent.

Bezirk Erkelenz Im Geschäftsstellenbezirk Erkelenz meldeten sich 800 Personen arbeitslos, 36 mehr als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 799 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-23). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 8665 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Plus von 346 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum; dem gegenüber stehen 8937 Abmeldungen von Arbeitslosen (+323). Der Bestand an Arbeitsstellen ist im November um 55 Stellen auf 1110 gestiegen; im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 266 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im November 290 neue Arbeitsstellen, 76 mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 2523 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 131.

Bezirk Heinsberg Im Bezirk Heinsberg ist die Arbeitslosigkeit von Oktober auf November um 13 auf 2527 Personen gestiegen. Das waren 71 Arbeitslose weniger als vor einem Jahr.

Quelle: RP
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