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Heinsberg
Schulangst und soziale Phobie - Selbsthilfe

Heinsberg. Oft entsteht sie schon früh und entwickelt sich schleichend, die Angst, in die Schule zu gehen oder unter Menschen zu sein. Die Ursachen sind vielfältig. Es kann zusammenhängen mit Problemen mit Lehrern und Mitschülern sowie dem stetigen Leistungsdruck, der empfunden wird. Vielen ist jedoch nicht bewusst, woher die Blockaden kommen. Anfänglich sind es psychosomatische Beschwerden, wie zum Beispiel Kopf- und Bauchschmerzen. Es steigert sich, bis eine Panik empfunden wird, man keine Luft mehr bekommt.

Die Betroffenen fühlen sich bewegungsunfähig, in sich gefangen wie in einem Kokon, bis eine generalisierte Angst entsteht. Auch ein Schulwechsel ist keine Lösung, da man sich nicht mehr in der Lage sieht, eine Schule zu betreten. Alle Beteiligten fühlen sich überfordert, der Weg durch verschiedene Hilfsinstitutionen beginnt, Ängste vor den Behörden kommen erschwerend hinzu.

Betroffene erfahren in der neuen, jungen Gruppe Vertrauen und Verschwiegenheit. Für die Entstehung der jungen Selbsthilfegruppe steht unterstützend die psychologische Beraterin Dreesen-Weitz, welche ebenfalls Kinder- und Jugendcoach ist, zur Seite. Ziel ist es, sich gegenseitig mit den vorhandenen Ängsten anzunehmen, Erfahrungen auszutauschen und Mut zu machen. Nur wenn man selbst betroffen ist, weiß man, wie es sich anfühlt. Auch Angehörige sind für ein erstes Treffen willkommen.

Nähere Informationen erhalten Interessierte im Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrum, Hochstr. 24, in Heinsberg. Ruf 02452 156790, E-Mail selbsthilfe@sfz-heinsberg.de.

Quelle: RP
 
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