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Volleyball
Angriffslustig in die neue Saison

Volleyball: Angriffslustig in die neue Saison
Die Volleyballer des VC Ratheim müssen drei Abgänge verkraften - dazu zählt auch Mittelblocker Philipp Jantzen (Nr. 96). Dennoch würden die Ratheimer in dieser Saison den Klassenerhalt gerne frühzeitiger unter Dach und Fach bringen als letzte Saison. Da machte der VC als Aufsteiger den Klassenverbleib erst am letzten Spieltag perfekt. FOTO: NIPKO
Erkelenzer Land. Volleyball: Heute beginnt für die Volleyballer des Erkelenzer Landes die neue Spielzeit. Nach dem großen Zittern um den Klassenerhalt in der Vorsaison hoffen der VC Ratheim und der Erkelenzer VV dieses Mal auf eine sorgenfreiere Saison. Von Hendrike Gierth

Entspannt zurücklegen und genießen - das war den Volleyballfans im Erkelenzer Land in der vergangenen Saison nicht vergönnt. Bis zum Ende hieß es mächtig zittern - im Falle der Mädels vom Erkelenzer VV sogar noch über das Saisonende hinaus. Erst nach zwei Siegen in der Relegation schaffte das junge Team von Trainer Rudi Ritz den viel umjubelten Klassenerhalt.

Das soll sich in der heute beginnenden Spielzeit ändern: Sowohl die Männer des VC 99 Ratheim, als auch die Erkelenzerinnen wünschen sich dieses Mal eine sorgenfreiere Saison. Und die Ergebnisse aus der Vorbereitung lassen darauf hoffen, dass das Realität wird. Die Ratheimer landeten beim Turnier bei Ligakonkurrent DJK Rheinkraft Neuss auf Platz zwei, die Mädels des EVV siegten sogar beim Vorbereitungsturnier in Leverkusen und schlugen dabei mehrere Oberligisten. Beim eigenen Erka-Turnier sprang zudem noch Platz drei heraus. "Die Euphorie ist dieses Mal deutlich größer als letzte Saison", sagt Rudi Ritz.

Wo beide Teams allerdings tatsächlich stehen, das wird sich erst nach den ersten Spielen der Meisterschaft zeigen - und damit sind nicht nur die heutigen Auftaktspiele gemeint. Denn für die Ratheimer kommt es gleich zum Saisondebüt knüppeldick: Nicht nur, dass sie gleich knapp 360 Kilometer abspulen müssen, sie treffen mit dem TV Dresselndorf auch noch auf ein richtiges Schwergewicht der Liga. Der Absteiger wurde in der abgelaufenen Regionalliga-Saison Dritter, zog sich dann aber freiwillig in die Oberliga zurück. "Da planen wir keineswegs Punkte ein", sagt VC-Spieler Axel Borchwaldt, "wir werden aber versuchen, uns so teuer zu verkaufen wie möglich." Wozu das reicht, wird auch davon abhängen, wie der VC die Abgänge von Philipp Jantzen, Lucas Küper und Dario Gottschalk verkraftet, und wie sich die Neuen ins Team einfügen. "Spielerisch sind wir gegen Dresselndorf deutlich im Nachteil, deshalb werden wir viel Kampfgeist in die Waagschale werfen müssen", sagt Borchwaldt.

Kampfgeist war es auch, der den Verbandsliga-Mädels des Erkelenzer VV den Klassenverbleib sicherte. Und den sollten sie auch in der neuen Spielzeit wieder zeigen. Dann allerdings nicht mehr unter der Leitung von Rudi Ritz - sondern wieder bei EVV-Cheftrainer Bogdan Chudzik. "Ich habe mich am Montag beim Training von den Mädels verabschiedet", sagt Ritz, "aber natürlich wünsche ich dem Team alles Gute für die Saison und werde verfolgen, wie es sich schlägt." Zum heutigen Auftakt mit zum Post Telekom SV Aachen III wird Ritz aber nicht fahren.

Quelle: RP
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