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Volleyball
Auftakt zur Woche der Wahrheit

Volleyball: Auftakt zur Woche der Wahrheit
In Annahme und Abwehr steigerte sich der VC Ratheim im Duell gegen den SV Bayer Wuppertal in der Vorwoche deutlich. Nun müssen auch im Block - hier von René Steffens und Maxim Wachtel - Erfolge her, um im Kampf gegen den Abstieg weiter zu punkten. FOTO: JÜRGEN LAASER
Erkelenzer Land. Volleyball: Vier Spiele innerhalb von sieben Tagen stehen für die Oberliga-Herren des VC Ratheim ab heute auf dem Plan. Danach wird sich zeigen, ob der VC in der Liga bleibt. Für die EVV-Mädels geht das Schaulaufen bei der SG Aachen weiter. Von Hendrike Gierth

Vier Spiele binnen sieben Tagen - eine vergleichbare Mammutaufgabe hat es in der Vereinsgeschichte des VC 99 Ratheim noch nie gegeben. Doch die vielen Spielverlegungen während der Saison haben schließlich zu diesem denkbar unglücklichen Szenario für die stark abstiegsgefährdeten Oberliga-Volleyballer geführt.

Los geht es mit den beiden Auswärtspartien in Stolberg sowie Düren, wobei das Hauptaugenmerk der Ratheimer auf der heutigen Begegnung bei den ebenfalls abstiegsgefährdeten Stolbergern liegt. Die haben bereits drei Partien mehr absolviert als der VC und liegen aber nur drei Punkte vor den Ratheimern. Bei einem klaren 3:0- oder 3:1-Sieg würde das Team von Trainer Markus Jahns damit punktemäßig gleichziehen. Doch dass man sich besser auf keinerlei Rechenspiele einlässt, hat das vergangene Wochenende mit einigen Überraschungen der Kellerkinder gezeigt. So gehen beide Teams in das Derby mit dem Druck, eigentlich gewinnen zu müssen - eine bessere Ausgangslage für ein stimmungsvolles und interessantes Spiel könnte es also praktisch nicht geben. Spielbeginn ist um 16 Uhr.

Genau 25 Stunden danach folgt dann für den VC der Anpfiff in der Turnhalle an der Zülpicher Straße in Düren gegen den dort ansässigen Ligaprimus. Das Spiel war eigentlich für Ende Februar angesetzt, musste jedoch aufgrund akuten Schiedsrichtermangels verschoben werden. In der Hinrunde wurde den Ratheimern ganz klar die Grenzen aufgezeigt, als man chancenlos gegen den souverän Tabellenführer war. Dass man morgen nicht hinfährt, nur um die Punkte vor Ort zu lassen, ist selbstredend. "Natürlich sind wir klarer Außenseiter in der Partie", sagt VC-Angreifer Axel Borchwaldt, "ein möglicher Punktgewinn, wäre im Abstiegskampf unter der Kategorie besonders wertvoll einzuordnen." Dass die Dürener nicht gänzlich unverwundbar sind, bewiesen in der Rückrunde sowohl Wuppertal als auch Stolberg, die jeweils punkten konnten. Und so bedarf es einer großen kämpferischen Leistung, um aus Düren vielleicht etwas Zählbares mitzunehmen. Die Woche der Wahrheit geht für den VC dann mit den Nachholspielen in Neuss am Donnerstag, 10. März, sowie in Freudenberg am Samstag, 12. März weiter.

Die Verbandsliga-Mädels des Erkelenzer VV müssen sich mit solchen Dingen nicht mehr rumschlagen: Für den designierten Oberliga-Aufsteiger stehen nur noch zwei Spiele an, das erste morgen ab 16 Uhr beim Tabellenletzten SG Aachen. Dort werden die Schützlinge von Bogdan Chudzik sicherlich Wiedergutmachung betreiben wollen für die 2:3-Niederlage aus der Vorwoche gegen Neptun Aachen.

Quelle: RP
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