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Boxen
Bei der Boxerschmiede ist der Wurm drin

Hückelhoven. Boxen: Nur Niederlagen beim Sichtungsturnier in Pulheim.

Frank Lubitz, Trainer von den Eisenmeistern aus Bergheim, bewertete die Einsätze der Athleten der befreundeten Boxerschmiede Hückelhoven beim Sichtungsturnier des 1. Pulheimer Box-Clubs 78 so: "Manchmal ist einfach der Wurm drin. Es gibt Tage, da läuft es nicht so, wie man es gerne hätte. Heute war einer dieser Tage." Und sein Trainerkollegen aus Hückelhoven, "Schmiede"-Cheftrainer Ralph "Ralle" Nebrig, ergänzte: "Es waren sogar Unentschieden möglich, weil die Jungs beherzt gekämpft haben. Doch das Pendel der Kampfrichter-Uhr schlug diesmal knapp auf die gegnerische Seite."

Das bekamen auch seine Schützlinge Adrian Kelm, Valmir Baumanis, Wladimir Grüner und Arthem Matiosian zu spüren. Das heißt aber auch, diese Lehren zu ziehen: "Wenn man einen Kampf gewinnen will, dann muss man im Training eben noch mehr tun", sagte Ralph "Ralle" Nebrig.

Auch deshalb, weil zukünftig qualitativ wie quantitativ viel mehr auf die Kämpfer zukommt. Für Pulheim hatten sich zum Beispiel sage und schreibe ursprünglich 35 Vereine mit 166 Aktiven beworben, gepasst (also sorgfältig zusammengestellt) hätten 40 Kämpfe. Aber das fünfstündige Programm ließ nach Auskunft des PBC-Vorsitzenden Gregor Wensing nur 26 Fights zu: "Diese waren dann jedoch alle sehr gut, wurden auf Augenhöhe geboxt."

(h.g.)
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