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Fußball
Blitztor nach 24 Sekunden leitet Beecks neunte Niederlage ein

Wegberg. Regionalliga: FC verliert gegen Viktoria Köln 0:2. Bei beiden Toren machen es die Kleeblätter der kölschen Startruppe sehr einfach. Von Mario Emonds

Ungewohnt lautstarker Unterstützung erfreute sich gestern Abend der FC Wegberg-Beeck im Spiel gegen Viktoria Köln. Zu den 305 Zuschauern im Waldstadion zählten auf der Tribüne gut zehn Mitglieder des frischgegründeten ersten offiziellen Beecker Fanclubs "Die Kleeblätter" und feuerten die Schwarz-Roten fast nonstop an.

Bereits nach 24 Sekunden stockte aber auch ihnen der Atem. Denn da ging die kölsche Startruppe bereits in Führung. Nach einem simplen langen Ball war die FC-Abwehr komplett ausmanövriert, lochte Dennis Malura ungehindert ein. "Da haben wir es der Viktoria viel zu einfach gemacht", grantelte Friedel Henßen. In der 34. Minute konnte Beecks Teamchef seine Worte getrost wiederholen: Da ließ sich Simon Küppers seinen soeben erkämpften Ball direkt wieder abluchsen, Jules Reimerink traf abgezockt ins lange Eck zum 0:2.

Womit die Entscheidung im Grunde schon gefallen war. "Gerade gegen eine defensiven Gegner tut ein frühes Tor natürlich immer gut", kommentierte Viktorias Coach Tomasz Kaczmarek den ungefährdeten Erfolg - und freute sich noch aus zwei weiteren Gründen: "Das war heute unser erster Auswärtssieg, und erstmals haben wir zweimal in Folge gewonnen."

Eine deutlich höhere Niederlage verhinderte wiederholt der vorzügliche Schlussmann Patrick Nettekoven, der allein in fünf Eins-zu-eins-Situationen Sieger blieb und nicht nur deswegen klar Beecks bester Mann war. Und auffälligster Feldspieler war ebenso eindeutig Thomas Lambertz, der für alle drei nennenswerten Beecker Torschüsse zuständig war - den spektakulärsten davon in der 15. Minute: Mit einer Bogenlampe aus 45 Metern verfehlte "Lumpi" das Gehäuse denkbar knapp - Keeper Nico Pellatz wäre da wohl geschlagen gewesen. In der Schlussphase blieb er dann gegen Lambertz zweimal Sieger (80.+89.).

An der neunten Niederlage im neunten Spiel änderte das alles nichts - dafür waren die Kontrahenten aber auch zu ungleich. Die auch physisch starke Viktoria brachte den Erfolg im Stil einer Spitzenmannschaft routiniert nach Hause - übermäßig viel Kraft haben die Kölschen im Waldstadion sicher nicht gelassen. Und Beeck mühte sich nach Kräften. "So schlecht haben wir unsere Sache doch gar nicht gemacht. Kämpferisch kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen", erklärte Henßen, der mit Sebastian Jansen, Sebastian Wilms und Lambertz drei neue Spieler für die Startelf nominiert hatte.

Beeck: Nettekoven - Ribeiro, Küppers, Walbaum, Jansen (76. Ajani), Karamarko (76. Wirtz) - Thelen, Azin (84. Richter), Wilms, Lambertz - Dagistan

Quelle: RP
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