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Aus Den Vereinen
Borussia steht nach JHV ohne "regulären" Vorstand da

Aus Den Vereinen: Borussia steht nach JHV ohne "regulären" Vorstand da
Auf Antrag von Olaf Beirowski (2.v.l.) wurde Klaus Weber (l.) zum Ehrenmitglied ernannt. Torsten Gryschka (Mitte) wurde für 40 Jahre und Rolf Peltzer (r.) für 50 Jahre geehrt. Zu den Gratulanten gehört auch Kassierer Frank Bögel. FOTO: NIPKO
Hückelhoven. Nach einem Gespräch mit dem Spielerrat verzichtet Olaf Beirowski auf eine Kandidatur als Vorsitzender. Von Mario Emonds

Die vergangenen rund anderthalb Jahre stand Olaf Beirowski nach dem Rückzug von Klaus Hochgreef als kommissarischer Vorsitzender an der Spitze des FC Borussia Hückelhoven. In der Jahresversammlung des Fußball-C-Ligisten sollte er nun auch zum "ordentlichen" Vereinschef gewählt werden - so war es geplant. Stattdessen steht der Traditionsverein nun erst einmal ohne "regulären" Vorstand da. Grund: "Ein aufschlussreiches Gespräch mit dem Spielerrat der Ersten Mannschaft hat mir kurz vor der JHV die Augen geöffnet. Das hat mir klargemacht, dass mir die Zeit fehlt, mich auch noch intensiv um die Belange der Seniorenabteilung zu kümmern", erklärte Beirowski auf Nachfrage.

Da aber im Verein ein Obmann nicht vorhanden ist, der sich dezidiert um die Dinge der Ersten Mannschaft kümmert, falle diese Aufgabe eben auch dem Vorsitzenden zu, führte Beirowski weiterhin dazu aus, "genau dafür fehlt mir aber die Zeit. Schließlich bin ich schon Geschäftsführer der Jugendabteilung - und dort auch noch Trainer der D1."

Auf die Schnelle habe sich aber kein anderer Kandidat für den Vorsitz gefunden - auch in der Versammlung selbst erklärte sich von den 36 teilnehmenden Mitgliedern niemand dazu bereit. Folge: Die Versammlung musste an diesem Punkt ergebnislos abgebrochen werden - eine "Außerordentliche", in der der neue Vorstand gewählt wird, soll auf Fälle noch vor den Sommerferien folgen. So lange bleibt der bisherige Vorstand kommissarisch im Amt.

Vor vier Jahren war Beirowski, ein alter Borusse, beim FC nach längerer Pause wieder eingestiegen. "Als meine Mitstreiter und ich damals anfingen, war der Verein klinisch tot. Zusammen haben wir in diesem Zeitraum einiges geschafft." Auf seine Initiative hin wurde zudem der altgediente Borusse Klaus Weber zum Ehrenmitglied ernannt.

Quelle: RP
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