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Radsport
Daniel Lambertz fährt mit kluger Renneinteilung in die Top Ten

Erkelenz. Radsport: Der Mountainbiker aus Erkelenz behauptet sich beim Sechs-Stunden-Rennen im belgischen Hamme als Solofahrer.

Daniel Lambertz ist offensichtlich gut in Form, hat schnelle Beine und ist schon jetzt besten vorbereitet für den Saisonhöhepunkt: Der 33 Jahre alte Erkelenzer knüpft auch im belgischen Hamme nahtlos an das gute Ergebnis vom 24-Stunden-Rennen in München an und beendet das Sechs-Stunden-Mountainbike-Rennen in Hamme als Neunter in den Top Ten im internationalen Feld der Mountainbiker.

Allerdings verlangte der ruppige, 3,5 Kilometer lange Rundkurs in Hamme den Fahrern alles ab, wie Daniel Lambertz betonte: "Der Kurs war extrem schwer zu fahren." Nur knapp 300 Meter Asphalt warteten auf die Fahrer, die ihr fahrerisches Können ansonsten bei Singletrails, Rampen und technisch anspruchsvollen Downhills unter Beweis stellen mussten. "Zeit zum Erholen gab es auf der Runde wenig, die Zeit auf dem Asphaltstück reichte gerade so zum Verpflegen", resümiert Lambertz nach dem Rennen.

Bereits am Start formierte sich eine achtköpfige Spitzengruppe, Daniel Lambertz führte unterdessen die Verfolgergruppe an und teilte sich die Runde taktisch gut ein. In einer Vierergruppe fuhr er die ersten vier Stunde von vorne, um auf den beiden Wiesenstücken seine Verfolger zu distanzieren, die in den technischen Stücken die Lücke immer wieder schließen konnten. Dennoch wehrte er Runde um Runde Angriffe ab und konnte sich nach vier Stunden etwas absetzen.

Am Ende wurde Daniel Lambertz mit zwei Minuten Vorsprung auf seine ärgsten Verfolger Neunter - an die vorderen Plätze aus der auseinanderfallenden Spitzengruppe war aber kein Herankommen mehr. Dennoch war der Erkelenzer hochzufrieden und erreichte sein angekündigtes Ziel. "Im Hinblick auf den zweiten Saisonhöhepunkt, das 24-Stunden Rennen in Gulbergen stimmt die Form bereits jetzt", freute sich der 33-Jährige.

In der Vorbereitung auf den Saisonhöhepunkt am 24. September in Gulbergen wird Lambertz noch beim renommierten P-Weg Marathon in Plettenberg und beim Bergspurt in Mönchengladbach Rennhärte aufbauen.

Quelle: RP
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