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Gut Gemacht
Das Herz des TuS als Treffpunkt für die Mitglieder

Erkelenz. ERKELENZ (ewl) Es war einer der letzten heißen Tage des Jahres, aber das schreckte weder die Mitglieder noch Gäste, Freunde und Unterstützer des TuS Germania Kückhoven ab. Sie alle waren gekommen, um an der offiziellen Eröffnung des neuen Vereinsheims am Sportplatz an der Grundschule in Kückhoven teilzunehmen. Damit fand ein dreijähriger arbeitsreicher Prozess seinen Abschluss. Symbolisch wurde das Vereinsheim offiziell seiner Bestimmung als "Herz des TuS" übergeben, indem Stellvertretender Bürgermeister Walter von der Forst ein rotes Band vor dem Eingang durchschnitt.

Die Begrüßung übernahm Vorsitzender Werner Sielschott. "Auf diesen Tag haben wir lange gewartet. Wir haben in den vergangenen drei Jahren intensiv darauf hin gearbeitet", sagte er. Der Turn- und Spielverein Germania Kückhoven sei aus dem im Jahr 1911 gegründeten Turnverein Germania Kückhoven und dem 1912 gegründeten Spielverein Kückhoven hervorgegangen. 1935 hätten sich der Turn- und Spielverein vereint. Auch heute bestehe der Verein, der rund 550 Mitglieder zählt, noch aus zwei Sparten, der Sparte Fitness und Gesundheit, zu der die regelmäßigen Sportgruppen Zumba, Nordic Walking und Fit for Fun sowie eine kleine aktive Radsportgruppe gehören, und der Sparte Fußball. Im Fußball habe der Verein inzwischen fast wieder alle Altersklassen mit einer oder mehreren Mannschaften besetzt. Der Erfolg der Ersten Mannschaft, die seit Jahren im oberen Bereich der Bezirksliga spiele, motiviere auch viele junge Fußballer aus der Umgebung, um in den Jugendfußballmannschaften zu spielen.

Für die Sportarten stünden die Mehrzweckhalle und der Sportplatz in Kückhoven zur Verfügung. "Was uns aber seit vielen Jahren gefehlt hat, war ein Vereinsheim als Treffpunkt für die Vereinsmitglieder sowie Umkleidekabinen und Duschen direkt am Sportplatz", erklärte Sielschott. In der Vergangenheit habe es verschiedene Anläufe zur Realisierung eines solchen bedurft. Vor drei Jahren sei das Projekt gestartet und sei maßgeblich vom damals neu gewählten Vorsitzenden Bernd Kloes vorangetrieben worden: "Heute nun können wir dessen Vollendung feiern." Ein Dank gelte allen Beteiligen, der Stadt Erkelenz, die das Projekt von Beginn an wohlwollend ideell und finanziell unterstützt habe und auch zukünftig den Betrieb unterstützen werde, den verschiedenen Baufirmen für ihre Spenden und günstigen Konditionen, der Kreissparkasse Heinsberg und der Raiffeisenbank Erkelenz für beratende und finanzielle Unterstützung, die finanzielle Unterstützung durch die Walter und Elfriede Meyer-Stiftung, den Vereinsmitgliedern für die tatkräftige Mithilfe bei der Planung und beim Bau sowie der tätigen Projektgruppe. Auch stellvertretender Bürgermeister Walter von der Forst lobte das Engagement aller Beteiligten: "Mit viel Einsatz ist das Vereinsheim auf den Weg gebracht worden. Es wird bereits sehr gut angenommen."

Quelle: RP
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