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Volleyball
Das Zittern geht weiter

Volleyball: Das Zittern geht weiter
Zu fast 70 Prozent gelang es den Blockspielern des VV Humann Essen, das Zuspiel des VC Ratheim so gut zu lesen, dass sie einen Dreierblock stellen konnten. Ein kaum überwindbares Hindernis für die Ratheimer Angreifer - hier Felix Jansen. FOTO: JÜRGEN LAASER
Erkelenzer Land. Volleyball: Die Oberliga-Herren des VC Ratheim verlieren auch das achte Spiel der Rückrunde und müssen immer noch um den Klassenerhalt bangen. Die Verbandsliga-Mädels des EVV schaffen erste Satzgewinne seit dem 14. Oktober 2017. Von Hendrike Spaar

Die Rechnung ist ganz einfach: Bei sechs noch zu vergebenden Punkten und einem momentanen Vorsprung von fünf Zählern auf den Relegationsplatz, fehlt den Oberliga-Volleyballern des VC Ratheim zwei Spieltage vor Schluss immer noch ein Punkt, um das Thema Klassenerhalt abhaken zu können.

Und mit Blick auf die bisherigen Ergebnisse der Rückrunde können die Ratheimer wohl äußerst dankbar sein, dass der Spielplan für Samstag, 3. März, noch die Partie gegen das bereits abgestiegene Schlusslicht FS Duisburg vorsieht. "Nach einer überragenden Hinrunde müssen wir plötzlich doch noch mal den Blick nach unten richten", sagt VC-Libero Markus Becker mit Blick auf die Tabelle und das Restprogramm, "und da wir gegen den Tabellendritten aus Düren keine Punkte einplanen sollten, müssen wir nun alles auf das Auswärtsspiel in Duisburg setzen."

Nach Platz zwei am Ende der Hinrunde ist es einer Negativserie von acht Niederlagen in Folge zu "verdanken", dass die Ratheimer nun noch einmal zittern müssen. Lediglich zwei Punkte stehen aus den acht Spielen des Jahres 2018 zu Buche - viel zu wenig, um sich in der Spitzengruppe der Liga zu halten. "In Duisburg erwartet uns sicher ein unangenehmes Spiel gegen eine Mannschaft, die nichts mehr zu verlieren hat", sagt Becker, "wenn wir uns nicht auf Schützenhilfe verlassen möchten, sollten wir diese Partie unbedingt gewinnen."

Dafür müssten die Ratheimer allerdings endlich mal wieder ihre Chancen nutzen und vor allem Konstanz aufs Feld bringen, denn das war auch im Heimspiel gegen die junge Truppe des VV Humann Essen II das Problem, das die Ratheimer am Ende mit 0:3 (21:25, 22:25, 18:25) verloren. "Wir müssen neidlos anerkennen, dass sich Essen im Vergleich zum Hinspiel stark weiterentwickelt hat", sagt Becker, "die jungen Spieler haben Köpfchen bewiesen, ihre Athletik sowie Sprung- und Schlagkraft gekonnt eingesetzt. Das war ganz großes Kino." Auf der anderen Seite nutzte der VC seine sich bietenden Chancen nicht: Im ersten Satz verspielte er eine 18:16-Führung, in den folgenden beiden Durchgängen war er zwar phasenweise chancenlos, konnte aber auch aus Schwächephasen der Gäste kein Kapital schlagen. "Immer wenn noch mal Hoffnung aufkeimte, haben wir sie durch Fehler und Unkonzentriertheiten gleich wieder zu Nichte gemacht", resümierte Becker.

Berechtigte Hoffnungen auf den ersten Sieg seit dem 7. Oktober keimte bei den Verbandsliga-Volleyballerinnen des Erkelenzer VV im Heimspiel gegen den MTV Köln auf. Mit 2:0-Sätzen lagen die Erkelenzerinnen bereits vorne, ehe die Kölnerinnen die Partie noch in einem 3:2-Erfolg (22:25, 21:25, 25:18, 25:23, 15:10) drehten. "Von den Rängen gab es viel Applaus", sagte Margrit Krohn, stellvertretende Vorsitzende des EVV, "denn die Mädels haben gezeigt, dass sie tollen Volleyball spielen können."

Quelle: RP
 
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