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Handball
Dem TV Erkelenz stehen schwere Zeiten ins Haus

Erkelenzer Land. Handball: Den ETV plagen weiter große Personalsorgen. Bezirksligaprimus ASV Rurtal ist sehr selbstkritisch. Von Anke Backhaus

Die Aufgaben werden nicht einfacher - vor allem nicht in der derzeitigen Situation. Noch während der Saisonvorbereitung war Gerd Werth, der Trainer von Landesligist TV Erkelenz, davon ausgegangen, dass sich das Puzzle möglichst schnell von alleine zusammensetzt. Das Puzzle - die einzelnen Teile sind Werths Spieler, die weit weg sind von dem, was man schlussendlich fit nennen würde. Jedoch: Bei der SG Dülken hat sich die Erkelenzer Mannschaft im Prinzip selbst geschlagen. Der nächste Gegner des ETV ist morgen ab 16.55 Uhr in der Karl-Fischer-Sporthalle die Turnschaft Grefrath. Finden die Erkelenzer - personell dezimiert hin oder her - eine klare Linie, ist ein anständiges Spiel durchaus im Bereich des Möglichen.

Von einem solchen ist auch der ASV Rurtal Hückelhoven, immerhin ambitionierter Primus der Bezirksliga, gerade weit entfernt. Das hat sich in der vergangenen Woche gezeigt, als man es im Pokal-Viertelfinale des Handballkreises Mönchengladbach mit Welfia Mönchengladbach zu tun bekam. Gut war, dass dieses Duell sozusagen ligaintern war, denn so hatten die Rurtaler eine gute Gelegenheit, ihre Form zu testen. Die Rurtaler setzten sich zwar durch und qualifizierten sich so für das Halbfinale, allerdings war das Team von Trainer Norbert Borgmann weit weg von dem, was man Aufsteiger nennen könnte. Das hat die Mannschaft auch selbstkritisch erkannt. Im Klartext: Heute muss eine ganz andere Einstellung her. Gegner ist der HSV Rheydt II - eigentlich nicht gerade das, was die Rurtaler gut gebrauchen können, sind die HSVer doch Schlusslicht und damit kein Maßstab für den Tabellenführer. Der HSV ist die einzige Mannschaft in der Bezirksliga, die noch sieglos ist in dieser Saison.

Der TV Erkelenz könnte morgen Anschluss an den ASV Rurtal Hückelhoven in der Frauen-Bezirksliga finden. Während Rurtal spielfrei ist, sind die Erkelenzerinnen von Trainer Walter Kamphausen zu Gast bei der Turnerschaft Lürrip. Mit einem Sieg wären die Erkelenzerinnen übrigens wieder in der Spitzengruppe dabei.

In der Frauen-Landesliga hat der TuS Oberbruch eine schwierige Aufgabe vor sich. Tabellenführer SC Waldniel stellt sich in der Kreisstadt vor. Noch keine Mannschaft hat es in dieser Saison geschafft, Waldniel ein Bein zu stellen. Und zugegebenermaßen stehen die Chancen nicht allzu gut, dass ausgerechnet Oberbruch für die erste Waldnieder Niederlage sorgen wird.

Quelle: RP
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