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Lokalsport
Den Primus ärgern - das wär's . . .

Erkelenzer Land. Handball: Landesligist TV Erkelenz fährt heute zu Tabellenführer TV Aldekerk II. Wahrscheinlich ist es nicht, dass für Erkelenz etwas Zählbarem herauskommt. Im Grunde kann der ETV dort nur lernen. Von Anke Backhaus

Bei Landesligist TV Erkelenz macht man sich nichts vor: Wenn heute in Kerken das Spiel bei Spitzenreiter TV Aldekerk II angepfiffen wird, wird für den ETV wohl nichts zu holen sein. Zwar hat Aldekerk in dieser Saison zwei Spiele verloren, es ist aber kaum zu erwarten, dass die Erkelenzer die Nummer drei sein werden, die den Primus ärgern. Aldekerk thront mit komfortablen sechs Punkten Vorsprung auf Rang eins. Die Meisterschaft ist zum Greifen nah. Für den Erkelenzer Trainer Gerd Werth wird das ein Spiel werden, in dem seine Spieler, vor allem die jungen, nur lernen können - und das ist bekanntermaßen das erklärte Ziel des Trainers. Selbst dann, wenn die Mannschaft am Saisonende den Weg in die Bezirksliga antreten müsste.

Thema Bezirksliga: Hier ist der Kampf um die Meisterschaft spannend, und das wird auch so bis zum letzten Spieltag bleiben. Ein Trio bildet die Spitzengruppe, bestehend aus dem Rheydter SV (1., 26:4 Punkte), ASV Rurtal Hückelhoven (2., 25:3) und die HG Kaarst/Büttgen (3., 24:4). Der RSV hat 15 der 20 Saisonspiele absolviert, die Rurtaler und die HG sind erst bei 14. Und: Rurtal darf sich immer noch mit der Tatsache schmücken, noch kein Spiel verloren zu haben. Das allein reicht aber nicht, um Meister und damit Aufsteiger zu werden - das ist den Rurtalern allerdings auch klar. Somit schaffen Trainer und Mannschaft selbst beste Voraussetzungen. Heute Abend erwarten die Rurtaler in der Halle an der Callstraße die Reserve der Turnerschaft Lürrip, derzeit Fünfter und kein Aspirant auf die Spitzenplätze. In dieser Saison ist Rurtal zu Hause ein Bollwerk, die nächsten beiden Punkte sollten daher drin sein. Sie müssen es eigentlich. Interessant werden wird am Sonntag das Aufeinandertreffen der Rheydter und Kaarster - sie können sich gegenseitig Punkte abnehmen.

Für den zweiten heimischen Bezirksligisten wird die Reise wieder zurück in die Kreisliga A gehen. Der HSV Wegberg hat nie Fuß gefasst im Kreisoberhaus.

Für den TuS Oberbruch bietet sich morgen die große Gelegenheit zu punkten. Die Oberbrucher Landesliga-Frauen fahren zum Neusser HV II, dem Ligaschlusslicht. Gewinnt der TuS und verliert gleichzeitig Borussia Mönchengladbach, wächst der Vorsprung auf den Abstiegsplatz um zwei auf dann drei Punkte.

Quelle: RP
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