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Motorsport
Die Ardennen-Achterbahn fest im Griff

Wegberg. Motorsport: Romeoracing aus Wegberg hatte in Belgien gleich sechs Autos im Einsatz. Von Hans Groob

Es war klug von Markus Niestrath und seinen Rennsportfreunden rund um Romeoracing aus Wegberg-Moorshoven, vor dem ersten Grün der Startampel zu den Läufen der Historic-Rennserien die Saisoneinstimmung auf dem Grand-Prix-Rennkurs im belgischen Spa-Franchorchamps durchzuführen.

Die dabei gewonnenen Erfahrungen und Streckenkenntnisse zahlten sich beim jetzt auf der 7,003 Kilometer langen Ardennenachterbahn mit den legendären und teilweise gefürchteten Streckenteilen La Source, Eau Rouge, Rivage oder Bus Stop durchgeführten vierten Wertungslauf aus, denn die sechs von Romeoracing betreuten Alfas kamen alle ins Ziel der Sprint- und Langstreckenaufgaben. Markus Niestrath und sein Partner Ralph-Gerald Schlüter aus Korschenbroich, die unter der "Fahne" des Rheydter Clubs für Motorsport (RCM) fahren, trieben den etwa 200 PS starken gelben Alfa GT-Am (Baujahr 1971) im Drei-Stunden-Rennen 51 Mal über das schnelle Asphaltband und wurden als Klassenfünfte abgewunken. Ein knapp zehnminütiger Rennfilm aus Spa, mit Markus Niestrath am Steuer, ist bei YouTube unter "FHR Langstrecken Cup spa 2016" zu finden. Das sind tolle Bilder im Positionskampf Alfa gegen Alfa.

In der Historic-Gesamtwertung liegen Niestrath/Schlüter vor dem Rennen am 6./7. August am Bilster Berg bei Bad Driburg in Ostwestfalen auf Rang drei und führen die Klasse 20 der Division II (Tourenwagen 1600-2000 ccm) an.

Das Sprintrennen der HTGT-Serie, auch im Rahmen des Youngtimer-Festivals in Spa angesetzt, forderte Markus Niestrath dann noch etwas mehr als eine Stunde, wobei er nach 18 Runden als Sechster gewertet wurde. Den schnellsten Dreh hatte er in der letzten Runde mit 3:09.023 Minuten.

Quelle: RP
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