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Tischtennis
Doppelschwäche führt zur Niederlage

Erkelenz. Tischtennis: Der TV Erkelenz ist mit einer 7:9-Niederlage in die Verbandsliga-Saison gestartet. Gegen TTC indeland Jülich kam der ETV mit einem desaströsen 0:3 aus den Eröffnungsdoppeln. Von Helmuth Weidenhaupt

Einen kräftigen Tritt auf die Euphoriebremse fing sich Verbandsliga-Neuling TV 1860 Erkelenz beim Saisonauftakt in Jülich ein. Die Erkelenzer, die im Vorjahr mit einer Doppelbilanz von 51:15 sämtliche Konkurrenten klar ausgestochen hatten, kamen beim Mitaufsteiger TTC indeland Jülich III mit einem desaströsen 0:3 aus den Eröffnungsdoppeln.

Entscheidend für dieses Debakel war das Fehlen von Oliver Winkelnkemper, der in der letzten Saison an der Seite von Frank Picken zu einer makellosen 21:0-Bilanz beigetragen hatte. Daraus resultierte die Notwendigkeit, alle Doppel neu einzurichten, was dieses Mal noch voll in die Hose ging.

Also hieß es, in den Einzeln erst einmal für Schadensbegrenzung zu sorgen. Und das ließ sich zunächst auch recht vielversprechend an: Frank Picken siegte mit 3:0 gegen Tobias Schloßmacher, Andy Hochhausen mit 3:2 gegen Krzysztof Kljajic-Peric, Esat Alaz mit 3:0 gegen Johannes Nikas, Arnd Tuhlke mit 3:1 gegen Jan Broda und Dirk Twardygrosz mit 3:2 gegen Leander Pieters, so dass der Liga-Neuling aus Erkelenz seinen 0:3-Rückstand aus den Doppeln in eine 5:4-Halbzeitführung drehte.

Doch die kalte Dusche folgte postwendend. In der zweiten Runde konnten nur die Andy Hochhausen (3:2 gegen Schloßmacher) und Arndt Tuhlke (3:0 gegen Pieters) gewinnen, so dass bei einem 7:8-Rückstand schon das abschließende Duell der Spitzendoppel gewonnen werden musste, um wenigstens noch eine Punkteteilung zu erreichen. Frank Picken/Andy Hochhausen starteten zwar mit einem 11:9-Satzgewinn gegen Krzysztof Kljajic-Peric/Maximilian Gompper, doch die folgenden Durchgänge gingen knapp an das junge Jülicher Doppel. Die 34:28-Satzbilanz weist aus, dass der 9:7-Sieg der Gastgeber, die fünf Jugendspieler in ihren Reihen hatten, letztlich auch hoch verdient war.

Die Crew aus der Erka-Stadt wird sich steigern und ihr Doppelproblem lösen müssen, wenn man nicht auch in diesem Spieljahr erneut um den Klassenerhalt zittern will.

Quelle: RP
 
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