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Tischtennis
Ein Derby, das die Fans elektrisiert

Tischtennis: Ein Derby, das die Fans elektrisiert
Hochkonzentriert beim Aufschlag: Frank Picken vom TV Erkelenz. Obwohl es in der bald zu Ende gehenden Saison um nichts mehr geht, wird der Erkelenzer Auftritt gegen den Lokalrivalen vom TuS Wickrath mit Spannung erwartet. FOTO: JÜRGEN LAASER (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Tischtennis: Das Verbandsliga-Duell zwischen dem TV Erkelenz und TuS Wickrath ist aus lokaler Sicht das Highlight am vorletzten Spieltag. Unterdessen will die zweite Mannschaft des ETV die Chance nutzen, den Klassenerhalt zu schaffen. Von Helmuth Weidenhaupt

Am vorletzten Spieltag geht es für die heimischen Teams in den Tischtennisligen um Punkte für den Klassenverbleib. Highlight aus lokaler Sicht ist das Verbandsliga-Derby zwischen TV 1860 Erkelenz und dem Lokalrivalen TuS Wickrath, das schon seit vielen Jahren die Fans elektrisiert. So wird es auch diesmal sein, obwohl es für beide Kontrahenten um nichts mehr geht. In der Vergangenheit hatte meist Wickrath die Nase vorn, so auch im Hinspiel, das die Schlossstädter knapp mit 9:7 für sich entschieden. Die Erka-Crew brennt auf Revanche und hofft dabei auf lautstarke Fanunterstützung (Samstag, 18.30 Uhr).

Schon am Sonntag um 11 Uhr schlägt für das Picken-Sextett die Stunde des Saisonabschlusses, hat man doch der Vorverlegung der Partie beim 1. FC Köln III um eine Woche zugestimmt. Gegen den Tabellenvierten aus der Domstadt sind die Erkastädter krasse Außenseiter. Chancenlos sind sie nicht, wie die 7:9-Hinspielniederlage belegt.

Die letzte Chance, den Klassenerhalt in der Landesliga doch noch zu schaffen, bietet sich der Zweitvertretung des ETV beim TV 1847 Düren. Ein 8:8 wie im Hinspiel dürfte freilich kaum reichen, da das Spielverhältnis der Tulke-Truppe so grottenschlecht ist, dass es einem weiteren Minuszähler gleich kommt. Außerdem muss man auch noch auf Schützenhilfe vom Nachbarn TuS Unterbruch hoffen, der den Erkelenzer Hauptrivalen im Abstiegskampf DJK Arminia Eilendorf erwartet. Man sieht, für ein Erkelenzer Happy-End muss sich der TT-Gott schon etwas einfallen lassen.

High Noon in der Bezirksliga: Schon am heutigen Freitag um 20 Uhr stehen sich die punktgleichen Mannschaften von SV/TTC Baal und TTC Waldniel II gegenüber. Dem Sieger winkt der Klassenerhalt ohne den Umweg über die Relegation, der Verlierer könnte auf einem Direktabstiegsplatz landen. Für Spannung ist also gesorgt. Ein 8:8 wie im Hinspiel würde vermutlich keinem wirklich weiterhelfen.

Gleich zweimal im Einsatz ist der Tabellenletzte und designierte Absteiger TTC BW Kipshoven. Am Samstag um 18.30 Uhr erwartet die Caspers-Sechs in der Turnhalle der Grundschule Beeck das Team von Borussia Mönchengladbach. Einen Tag später um 11 Uhr wird dann an gleicher Stelle das Match gegen den Tabellenführer TTC BW Grevenbroich II nachgeholt. Beide Partien sind für die Blau-Weißen reine Pflichtaufgaben, ohne reelle Erfolgschancen.

Hohen Besuch erwartet am Freitag um 20 Uhr der Bezirksklassendritte TV 1860 Erkelenz III. Mit dem ASV Süchteln III gastiert der seit langem feststehende Titelträger und Aufsteiger zur Bezirksliga in der Erkastadt. Auch wenn es um nichts mehr geht, werden die Gastgeber alles tun, um die peinliche 0:9-Hinspielniederlage zu korrigieren. Ob es allerdings zu einem Sieg reicht, bleibt abzuwarten.

Wesentlich mehr steht beim Duell der Kellerkinder SC DJK BW Mülhausen II und TTV Hilfarth auf dem Spiel. Gelingt der Rurtal-Sechs eine Wiederholung des 9:5-Hinspielsieges, wäre die Relegationschance gesichert. Aber Mülhausen hatte zuletzt einen guten Lauf und konnte in den letzten vier Partien sieben Zähler an Land ziehen. Das reichte zum Sprung vom Tabellenende auf einen Nichtabstiegsplatz.

Im Treffen zwischen TTC Arsbeck und TTC Waldniel III kann der Sieger normalerweise nur Arsbeck heißen. Offen ist allerdings, wie ernst beide Kontrahenten die Sache nehmen, steht doch für keinen der beiden noch etwas auf dem Spiel.

Für die Bezirksliga-Damen des TV Hückelhoven-Ratheim geht es beim Tabellenvierten TS Krefeld um die Ehre. Vor der Abstiegs-Relegation könnte selbst ein Sieg die Zechenstädterinnen nicht mehr retten.

Quelle: RP
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