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Tischtennis
Eine Niederlage, die Hoffnung auf mehr macht

Erkelenz. Tischtennis: Mit 6:9 verliert Verbandsligist TV Erkelenz in Brühl, zieht sich aber achtbar aus der Affäre. Von Helmuth Weidenhaupt

Trotz einer 6:9-Niederlage erhobenen Hauptes verließ das Verbandsliga-Sextett des TV Erkelenz die Sporthalle in Brühl, in der der WTTV in einem seiner drei Leistungsstützpunkte den Nachwuchstalenten aus dem Köln-Bonner Raum den letzten Schliff verleiht.

Aus diesem Reservoir bedient sich vor allem der TTC BW Brühl-Vochem, dessen spielstarkes Team durchweg aus jungen Akteuren im Alter um die 20 Jahre besteht. Trotzdem verstand es der Außenseiter aus Erkelenz, diese hochkarätige Truppe ganz schön unter Druck zu setzen. In den Doppeln ging die Kalkulation von Taktikfuchs Frank Picken, sich mit Partner Oliver Winkelnkemper als Formation Nummer 2 zu nominieren, voll auf. Sie schlugen die Brühler Spitzenformation J. Röttgen/Grond sicher mit 3:1. Zwar verloren die an Nr. 1 gesetzten Asat/Brigante klar gegen N. Röttgen/Schmidt, aber damit war der Weg für Hochhausen/Twardygrosz zum 3:0 im Duell der beiderseitigen dritten Doppel frei.

Nach dem 2:1-Auftakt übernahmen aber zunächst die Gastgeber das Kommando. Im oberen und mittleren Paarkreuz machten sie vier Zähler in Folge, wobei nur Esat Alaz bei seiner Fünfsatzniederlage gegen Julian Grond in die Nähe eines Punktgewinns kam. Mit einem hart erkämpften 11:8 im Fünften gegen Marcel Jerosch durchbrach Egidio Brigante den Bann. Da sich Dirk Twardygrosz gegen Janosch Arend sicher mit 3:0 durchsetzte, war beim Halbzeitstand von 5:4 noch alles offen. Den zweiten Durchgang eröffnete Frank Picken mit einem glanzvollen 3:0-Sieg gegen Kaderspieler Nils Röttgen. Andreas Hochhausen vergeigte seine Partie gegen Julian Röttgen trotz 2:0-Satzführung noch mit 15:17 im Entscheidungssatz.

Das war wohl so eine Art Vorentscheidung, denn anschließend mussten auch Oliver Winkelnkemper und Esat Alaz ihren Kontrahenten gratulieren. Nachdem Dirk Twardygrosz gegen Jerosch (3:2) noch einmal auf 6:8 verkürzt hatte, kam das Aus für Erkelenz im letzten Einzel, das Egidio Brigante nach wechselvollem Verlauf gegen Arendt im Entscheidungssatz verlor. Wenn es für die Erkastädter auch nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat, geht man trotzdem hoffnungsvoll in die letzten Partien der Hinrunde, die allerdings ausnahmslos nicht minder schwer werden als das Match in Brühl.

Quelle: RP
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