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Tischtennis
Ersatzgeschwächter ETV will seinen Heimvorteil ausnutzen

Tischtennis: Ersatzgeschwächter ETV will seinen Heimvorteil ausnutzen
Andreas Hochhausen spielt für die Verbandsliga-Truppe des TV Erkelenz an Nummer zwei - auch am Sonntag gegen den TTC Brühl-Vochem. FOTO: JÜRGEN LAASER
Erkelenzer Land. Tischtennis: Die Erkelenzer wollen den Tabellenvierten TTC Brühl-Vochem ein bisschen ärgern. Von Helmuth Weidenhaupt

Das sind harte Brocken, die den Erkelenzer Ligateams am 6. Rückrundenspieltag vorgesetzt werden. Die Verbandsliga-Truppe erwartet am Sonntagmittag ab 12 Uhr den Tabellenvierten TTC Brühl-Vochem II. Trotz der unterschiedlichen Tabellenpositionen lieferten sich beide Teams schon im Hinspiel ein rassiges Duell, das die favorisierten Gastgeber am Ende glücklich mit 9:6 für sich entschieden. Beim ETV hofft man, in heimischer Umgebung noch einen draufsetzen zu können. Gedämpft wird die Zuversicht jedoch durch die Verletzung von Routinier Esat Alaz, dessen Ausfall nur schwer zu kompensieren ist.

Die Erkelenzer Landesliga-Reserve muss zum TTG Langenich reisen. Langenich vermied im Vorjahr nur knapp den Abstieg, hat sich aber in dieser Spielzeit zum Aufstiegskandidaten gemausert und rangiert derzeit auf dem dritten Tabellenplatz. Für das Tulke-Sextett dürfte die Hürde vermutlich unüberwindbar sein, genau wie beim 3:9-Hinspiel.

In der Bezirksliga geht es für Schlusslicht TTC BW Kipshoven gegen TTC SW Elsen fast schon um die letzte Chance. Auf den ersten Nichtabstiegsplatz, den derzeit der Nachbar SV TTC Baal hält, beträgt der Rückstand schon jetzt sechs Punkte. Da muss schon mal ein außerplanmäßiger Zähler her, wenn am Schluss ein Happy End stehen soll. Gegen Elsen, das auch noch nicht jenseits von Gut und Böse ist, konnte die Sechs um die Caspers-Brüder im Hinspiel lange gut mithalten und musste sich nur knapp mit 6:9 geschlagen geben. Bei ein bisschen Glück könnte es diesmal vielleicht zu einem Punktgewinn reichen.

Der erscheint für den SV TTC Baal diesmal nach menschlichem Ermessen außer Reichweite zu sein. Der Gegner TTC BW Grevenbroich ist aktueller Spitzenreiter und strebt mit Macht den Aufstieg an, wie der 9:3-Sieg gegen den anderen Überflieger aus Breyell beweist. Baal verweist auf seine ansteigende Leistungskurve und den Heimvorteil und will den Favoriten heute Abend ab 20 Uhr an eigenen Tischen zumindest ein wenig ärgern.

Zwei punktgleiche Konkurrenten stehen sich in der Bezirksklasse mit dem TTC Arsbeck und den TTVE Süchteln-Vorst gegenüber. Für beide ist der Aufstieg aber kein Thema mehr. So werden wohl die Tagesform und das Glück morgen ab 18.30 Uhr die entscheidende Rolle spielen.

Als Favorit geht der TV Erkelenz III ins Spiel gegen Abstiegskandidat Anrather TK IV. Auch wenn für die Gastgeber der Anschluss an die Spitzengruppe wohl endgültig abgerissen ist, wird man sich heute ab 19.30 Uhr voll ins Zeug legen, will man doch dem Nachbarn TTV Hilfarth Schützenhilfe beim Kampf gegen den Abstieg leisten.

Das Rurtal-Sextett aus Hilfarth hat mit seinem Erfolg gegen Rheindahlen zuletzt einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt getan. Gelingt morgen ab 18.30 Uhr noch ein Sieg gegen den Tabellennachbarn TTC Waldniel wäre die Hoffnung auf ein weiteres Jahr Bezirksklasse fast schon eine durchaus realistische Option.

Für Damen-Bezirksligist TV Hückelhoven-Ratheim führt wohl kein Weg an der ungeliebten Relegation um den Klassenverbleib vorbei. Von daher ist das Match beim Fünften TTC SG Dülken II eigentlich ohne Relevanz. Aber natürlich wollen Anja Rütten und ihre Teamkameradinnen Wiedergutmachung für die happige 1:8-Hinspielniederlage betreiben und so ihr Selbstbewusstsein ein wenig stärken.

Quelle: RP
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