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Es hilft nichts: Erkelenzer Sieg muss her

Handball: Es hilft nichts: Erkelenzer Sieg muss her
Hoffen auf Stephan Baetz (mit Ball): Gerd Werth, Trainer von Landesligist TV Erkelenz, hofft heute auf den Einsatz seines wurfgewaltigen Spielers Stephan Baetz. Im Abstiegskampf empfangen die Erkelenzer heute Schlusslicht TV Korschenbroich III. FOTO: JÜRGEN LAASER (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Handball: Die Mannschaften lassen das Jahr nun ausklingen. Doch es muss noch rappeln, und zwar gewaltig. Vor allem Landesligist TV Erkelenz steht gegen das Ligaschlusslicht unter Druck. In der Bezirksliga wartet ein Lokalduell. Von Anke Backhaus

"Wir müssen die Situation akzeptieren." Gerd Werth, Trainer des TV Erkelenz in der Landesliga, weiß, dass er ohnehin keine andere Wahl hat. Mit satten 13 Toren haben die Erkelenzer vorige Woche das Spiel beim TV Anrath verloren. Anrath ist nicht etwa ein Kandidat auf die Meisterschaft, sondern vielmehr einer, der wie die Erkelenzer ums Überleben in der Liga kämpft. Im Grunde hatte Trainer Gerd Werth dort zwei Punkte auf dem Zettel. Daraus ist nichts geworden.

Bestenfalls heute soll das anders werden, denn es gibt eine Mannschaft, die eine noch schlechtere Saisonbilanz aufweisen als die Erkelenzer - mit dem TV Korschenbroich III kommt das Schlusslicht in die Karl-Fischer-Sporthalle (Anpfiff um 19.40 Uhr). Und die Gäste werden sicherlich alles daran setzen, um den Anschluss an Erkelenz - beide Mannschaften trennen in der Tabelle immerhin drei Punkte - nicht zu verlieren. Diesmal wird Gerd Werth nicht auf Lucas Baumgart setzen können, denn er fällt aus. Werth hofft aber, den wurfstarken Stephan Baetz wieder einsetzen zu können.

Auf einen ruhigen Jahresausklang hofft Bezirksligaprimus ASV Rurtal Hückelhoven. Es steht eine Auswärtsreise an, die jedoch nicht sehr weit ausfällt, denn die Borgmann-Truppe bekommt es morgen, Sonntag, zu einer akzeptablen Zeit (12.10 Uhr) mit dem HSV Wegberg in der Halle an der Maaseiker Straße zu tun. Lokalduelle haben immer ihren besonderen Reiz, doch das Leistungsniveau beider Mannschaft liegt meilenweit auseinander. Das geht schon beim Personal los: Während der Rurtaler Trainer Norbert Borgmann keine Angst vor Ausfällen haben muss, weil er auf einen gut bestückten Kader zurückgreifen kann, lernt sein Wegberger Amtskollege Steffen Heinke gerade das kennen, was der Erkelenzer Trainer Gerd Werth seit Wochen mitmacht: Auch beim HSV Wegberg sind die Spieler nun reihenweise verletzt ausgeschieden, so dass die Rurtaler Mannschaft zumindest auf dem Papier geradezu spazierend zu einem hohen Sieg kommen dürfte. Vorausgesetzt ist natürlich, dass man nicht über eigene Schwächen stolpert. Und das können die Rurtaler phasenweise ja bekanntermaßen ganz gut.

In der Frauen-Landesliga wird sich der TuS Oberbruch in seinem letzten Spiel des Jahres nicht wirklich viel ausrechnen. Der Ligazehnte empfängt den TV Anrath, der sich aus Rang zwei nach Kräften müht, Tabellenführer SC Waldniel zu ärgern. Damit das gelingt, muss eben ein Sieg in der Kreisstadt her. Die Oberbrucherinnen sind weit davon entfernt, ihre Bestformation aufbieten zu können. Das Spiel wird morgen, Sonntag, um 15 Uhr in der Halle an der Oberbrucher Parkstraße angepfiffen.

Weiter spielen in der Frauen-Bezirksliga: TV Erkelenz - Rheydter TV II (heute, 18 Uhr, Karl-Fischer-Sporthalle in Erkelenz), ASV Rurtal Hückelhoven - Borussia Mönchengladbach II (heute, 19.30 Uhr, Halle Callstraße in Hilfarth); Oberliga, weibliche A-Jugend: SV Straelen - HSV Wegberg (heute, 17.45 Uhr).

Quelle: RP
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