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Tischtennis
Esat Alaz und Egidio Brigante verhindern die Höchststrafe

Tischtennis: Esat Alaz und Egidio Brigante verhindern die Höchststrafe
An der Seite seines Doppelpartners Egidio Brigante sorgte Esat Alaz für den einzigen Zähler bei der 1:9-Niederlage seines TV Erkelenz gegen die Gäste der DJK spinfactory Köln. FOTO: JÜRGEN LAASER (ARCHIV)
Erkelenz. Tischtennis: Durch den Sieg des Doppels Alaz/Brigante holt Verbandsligist TV Erkelenz gegen den Tabellendritten DJK spinfactory Köln wenigsten noch den Ehrenzähler. Am Ende heißt es 1:9. Von Helmuth Weidenhaupt

Das war diesmal nicht der Tag der beiden höchstklassigen Tischtennisformationen des TV Erkelenz: Die Verbandsliga-Crew ließ sich vom Aufstiegsaspiranten DJK spinfactory Köln an eigenen Tischen gleich mit 1:9 das Fell über die Ohren ziehen. In der Landesliga kassierte die Erkelenzer Zweitgarnitur beim Angstgegner DJK Arminia Eilendorf eine unnötige und möglicherweise folgenschwere 6:9-Niederlage.

Beim Verbandsliga-Duell gegen die klar favorisierte Truppe der DJK spinfactory Köln kamen die Erka-Städter überhaupt nicht in die Gänge. Schon in den Doppeln ging die gewählte Strategie, das Paradeduo Picken/Winkelnkemper als Nummer 2 zu nominieren, in die Hose. Die Erkelenzer kassierten gegen Kölns noch unbesiegtes Spitzenduo Grund/Grawenhoff mit 0:3 ihre erste Rückrundenniederlage. Zwar konnten Alaz/Brigante ihre Partie gegen Döweling/Haynold im Entscheidungssatz mit 13:11 nach Hause schaukeln, doch Hochhausen/Twardygrosz mussten sich gegen Lorenczik/Frei mit 1:3 geschlagen geben.

Der endgültige Erkelenzer Einbruch begann damit, dass Frank Picken das Spitzeneinzel gegen Alexander Döweling nach 2:0-Satzführung noch abgab, wobei das 0:11 im Entscheidungssatz geradezu deprimierend wirkte. In den folgenden Matches bekam kaum einer der Gastgeber noch einmal ein Bein an die Erde. Nur Dirk Twardygrosz zwang seinen Gegner Peter Frei immerhin in den Entscheidungssatz, den er klar mit 6:11 verlor. Am Ende folgte noch ein deprimierendes 0:3 von Frank Picken gegen Christian Grund, mit dem die 1:9-Schlappe besiegelt war.

Durchaus vielversprechend startete die Erkelenzer Zweite in das wichtige Landesliga-Match gegen den Tabellennachbarn Arminia Eilendorf. Tulke/Funke und Padberg/Jennessen gewannen ihre Doppel und Kritzler/Cherek hatten gegen Bailly/Dreßen sogar das 3:0 auf dem Schläger, verloren aber den Entscheidungssatz knapp mit 8:11. Doch dann drehte sich das Blatt: Im oberen Paarkreuz gingen Arnd Tulke und Jan-Kristian Kritzler gegen Mike Bailly und Alexander Bey leer aus. Im mittleren Paarkreuz betrieb zwar Stefan Padberg mit 3:0-Siegen gegen Jonas Bey und Daniel Dreßen Schadensbegrenzung, doch seine Bemühungen wurden von Benedikt Funke, der gegen die gleichen Gegner ohne Erfolgserlebnis blieb, konterkariert. Unten dominierte Altmeister Ernst-Willi Jennessen mit glatten Erfolgen gegen Michael Laufs und Mohammad Kawa, doch aufkeimende Erkelenzer Hoffnungen wurden umgehend zunichtegemacht, weil Robert Cherek beide Einzel in den Sand setzte. Die 6:9-Niederlage bedeutet, dass der ETV wieder mitten im Abstiegsstrudel ist, während Eilendorf sich Hoffnungen machen kann, Anschluss ans untere Mittelfeld zu schaffen.

Quelle: RP
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