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Tischtennis
ETV erkämpft sich überraschend zwei Punkt in Oberdress

Erkelenz. Tischtennis: Mit 9:6 setzen sich die Erkelenzer beim Tabellensechsten TuRa Oberdress II durch und klettern damit auf Rang sieben. Von Helmuth Weidenhaupt

Zwei wichtige, weil nicht unbedingt einkalkulierte Zähler auf dem Weg zum angepeilten Saisonziel Klassenerhalt, sicherte sich Verbandsligist TV Erkelenz mit dem hart erkämpften 9:6-Sieg beim Tabellensechsten TuRa Oberdrees II. Die Umstellung der zuletzt nicht immer überzeugenden Doppel bewährte sich. Picken/Alaz (3:0) und Hochhausen/Twardygrosz (3:1) sorgten für eine 2:1-Führung nach der Doppel-Ouvertüre.

Im oberen Paarkreuz bauten Frank Picken und Andreas Hochhausen mit 3:0-Erfolgen die Führung auf 4:1 aus. In der Mitte verlor Esat Alaz gegen Robert Begri (0:3), doch Oliver Winkelnkemper hielt mit einem 3:1 gegen Omiros Grigoreas dagegen. Im einzigen Fünfsatzmatch des Tages verlor Dirk Twardygrosz in der Verlängerung des Entscheidungssatzes gegen Christian Schorn. Da auch Ernst-Willi Jennessen gegen Benjamin Wasiljew (0:3) nicht in die Gänge kam, hieß es 4:5 für die Erka-Crew.

Den zweiten Einzeldurchgang eröffneten Picken (kampflos), Hochhausen (3:0 gegen Emmert) und Winkelnkemper (3:1 gegen Begri) mit Siegen, so dass das Remis schon einmal gesichert war. Aber bis zum erhofften Sieg musste die Picken-Sechs noch eine Durststrecke überwinden, denn Alaz und Jennessen verloren erneut. Den Siegpunkt zum 9:6 schaffte Twardygrosz in einem spannenden Match mit 3:1.

Kampfgeist bewies erneut die Erkelenzer Zweitvertretung in der Landesliga gegen die TTF DJK Kreuzau II. In den Eröffnungsdoppeln reichte es nur zu einem Zähler durch Halcour/Häusler (3:1). Im oberen Paarkreuz setzten sich Egidio Brigante und Arnd Tulke gegen Daniel Grob je im Entscheidungssatz durch, mussten sich aber gegen Routinier Volkan Akar geschlagen geben. Im mittleren Paarkreuz trumpfte Jan-Kristian Kritzler mit Siegen gegen Nasim Akar (3:0) und Andreas Kuck (3:2) groß auf. Markus Halcour steuerte einen Punkt gegen Kuck (3:0) bei. Simon Häusler und Benedikt Funke punkteten im ersten Durchgang, mussten sich aber bei getauschten Gegnern in Runde zwei geschlagen geben. So kam es bei einer Erkelenzer 8:7-Führung doch noch zum Schlussdoppel. Brigante/Funke bewiesen gegen Vater und Sohn Akar Nervenstärke und sorgten mit 3:1 zum viel bejubelten 9:7-Erfolg. Wie hart umkämpft das Match war, zeigt nicht nur das enge Satzverhältnis von 35:31 für den ETV, sondern auch, dass sieben Einzel erst im fünften Durchgang entschieden wurden, wobei die Erkelenzer in vier Begegnungen die Nase vorn hatten. Mit diesem Sieg hat der Neuling den Anschluss an das untere Mittelfeld geschafft und kann angesichts des Restprogramms - Spiele gegen die Tabellenletzten Düren und Arnoldsweiler sowie gegen Titelanwärter Elsdorf - hoffen, auf einem Nicht-Abstiegsplatz zu überwintern.

Quelle: RP
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