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Tischtennis
ETV erwartet in Wickrath eine enge Kiste

Tischtennis: ETV erwartet in Wickrath eine enge Kiste
Vielleicht greift ETV-Mannschaftsführer Frank Picken erneut tief in die Taktik-Kiste, um einen Sieg einzufahren. FOTO: JÜRGEN LAASER (ARCHIV)
Erkelenzer Land. Tischtennis: In der Vergangenheit waren die Aufeinandertreffen zwischen Wickrath und TV Erkelenz immer knapp. Von Helmuth Weidenhaupt

Ein echtes Spitzenspiel ist das Verbandsliga-Treffen zwischen TuS Wickrath und TV Erkelenz eigentlich nicht, aber für die beteiligten Akteure ist es trotzdem das Highlight der Saison. Die beiden Teams kennen einander seit vielen Jahren und haben sich in der Vergangenheit manch heißen Fight geliefert, wobei zumeist die Truppe aus der Schloss-Stadt die Nase vorn hatte. Aber auf jeden Fall war es immer eine enge Sache, und das wird es wohl auch diesmal sein. Schließlich kann der Sieger einen wichtigen Schritt in Richtung Tabellenmittelfeld machen und damit dem selbst gesteckten Saisonziel Klassenerhalt ein Stückchen näher kommen. Der Ausgang ist offen, wenn auch der Heimvorteil den Wickrathern morgen ab 18.30 Uhr ein wenig in die Karten spielt.

Zu einem Schlüsselspiel um den Klassenerhalt erwartet in der Landesliga die Zweite des ETV den punktgleichen Rivalen TV Düren. Die Gäste aus dem Nachbarkreis haben zuletzt zwei Partien in Folge gewonnen und damit die Erkelenzer zumindest im Spielverhältnis überflügelt. Aber das will nicht viel heißen. Auch die Truppe um Spitzenspieler Egidio Brigante hat sich inzwischen an die Landesliga-Luft gewöhnt und hat zuletzt mit guten Ergebnissen aufhorchen lassen. Es wird also auf jeden Fall zu einer spannenden Partie kommen, bei der die Zuschauer morgen ab 18.30 Uhr voll auf ihre Kosten kommen werden. Vielleicht hängt es von der Unterstützung der Fans ab, welcher der beiden Kontrahenten am Ende die Nase vorn hat.

So schnell kann es gehen: Plötzlich hat Bezirksligist SV/TTC Baal die reelle Chance, die Abstiegsplätze zu verlassen. Voraussetzung ist ein Sieg beim Tabellenschlusslicht TTC Waldniel II. Waldniel stellt zwar laut Mannschaftstableau eine Bombentruppe, aber die meisten Akteure sind reine Pappkameraden, die noch nicht ein einziges Mal zum Einsatz kamen. So gesehen ist Baal sogar der Favorit. Das Waldnieler Übergewicht im Spitzenpaarkreuz durch Sebastian Jonas sollte wohl durch die mannschaftliche Geschlossenheit des übrigen Baaler Kaders ausgeglichen werden.

Der Baaler Platz auf den ungeliebten Abstiegs-Stühlen könnte nach diesem Spieltag vom Nachbarn TTC BW Kipshoven eingenommen werden. Mit Borussia Mönchengladbach hat die Caspers-Truppe zwar keinen übermächtigen, aber doch einen durchaus respektablen Gegner vor der Brust, der vor allem in heimischer Halle schwer zu knacken ist. Aber vielleicht können die Blau-Weißen nach der klaren Niederlage in Grevenbroicher ja wieder über ihren Schatten springen und zumindest ein Remis entführen.

"High Noon" ist beim Bezirksklasse-Schlager zwischen Tabellenführer ASV Süchteln III und dem Zweiten TV Erkelenz III angesagt. Für die Gäste aus der Erka-Stadt wird viel davon abhängen, ob sie in Bestbesetzung antreten können. Legt man die Einzelbilanzen der Akteure zugrunde, scheint keiner der Kontrahenten deutliche Vorteile zu haben, so dass wohl mit einer Partie auf Augenhöhe zu rechnen ist.

Immer mehr in den Blickpunkt gebracht hat sich zuletzt der TTC Arsbeck, der mit einem Sieg beim Tabellennachbarn TTC Waldniel III sogar die Aufstiegsplätze wieder ins Visier nehmen könnte. Für Bernd Otto und seine Kameraden ein lohnendes Ziel. Aber natürlich hat auch der Gastgeber seine Qualitäten, so dass die Entscheidung wohl erst im Schlussdoppel fallen wird.

Um wichtige Punkte gegen den Abstieg geht es im Spiel zwischen TTV Hilfarth und DJK SC BW Mülhausen II. Mülhausen hat immerhin einen 9:6-Sieg gegen Arsbeck in seinen Erfolgsannalen verzeichnet. Da muss Hilfarth wohl morgen ab 17.30 Uhr auf seinen Kampfgeist und die Unterstützung durch die heimischen Fans setzen.

Schon am heutigen Freitag ab 19.30 Uhr empfangen die Bezirksliga-Damen des TV Hückelhoven-Ratheim den Tabellenvierten TS Krefeld. Die Rollen sind bei dieser Konstellation natürlich klar verteilt. Aber vielleicht gelingt dem Zilkenat-Quartett ja wieder mal ein Überraschungscoup, wozu zweifellos schon ein 7:7-Unentschieden zählen würde.

Quelle: RP
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